Herzstiftungs-Sprechstunde

Vorhofflimmern: Wie gefährlich ist eigentlich eine Katheterablation?

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | ➞ 143 Kommentare  

Katheterablation
Katheter lassen sich schonend von der Leiste oder vom Arm zum Herz führen.

Vorhofflimmern kann mit einer Katheterablation oft dauerhaft zum Verschwinden gebracht werden. Wenn Ihnen ein solcher Eingriff empfohlen wurde, dann werden Sie dazu verständlicherweise einige Fragen haben. In der Herzstiftungs-Sprechstunde wurde z. B. kürzlich gefragt, wie gefährlich eine Ablation ist, zumal es dabei auch schon zu Todesfällen gekommen sei. Hier die ausführliche Antwort von Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Chefredakteur der Deutschen Herzstiftung.

Die Sprechstunden-Frage: Seit einiger Zeit leide ich unter anhaltendem Vorhofflimmern, mein Kardiologe hat mir jetzt zu einer sogenannten Katheterablation geraten. Wohin soll ich mich am besten wenden, um die Prozedur durchführen zu lassen? Und mit welchen Risiken muss man rechnen? Ich habe gehört, dass es dabei sogar schon zu Todesfällen gekommen ist, das beunruhigt mich. Ich frage mich, ob ich es besser lassen soll. (Ulrich M., Krefeld)

Die Experten-Antwort:

Prof. Thomas Meinertz
Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Chef­re­dak­teur der Deutschen Herzstiftung.

Was Sie gehört haben, trifft durchaus zu: Wiederholt ist über Todesfälle während und nach einer Ablation berichtet worden. Die Frage ist allerdings: Wie häufig sind solche tödlichen Zwischenfälle tatsächlich?

Hintergrund-Info: Bei der Katheterablation wird ein dünner Schlauch, der Herzkatheter, von der Leiste aus via Gefäßsystem zum Herzen vorgeschoben, um krankhafte Bereiche im Herzmuskelgewebe gezielt zu veröden. Damit lassen sich bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen dauerhaft beseitigen.

Was das Risiko einer Ablation bei Vorhofflimmern angeht, sorgte zuletzt eine landesweite US-amerikanische Erhebung für Aufsehen, die im Oktober 2019 im „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlicht wurde. Aus der Studie geht Folgendes hervor: In den Jahren zwischen 2010 und 2015 haben sich in den USA mehr als 60.000 Patienten einer Katheterablation zur Therapie von Vorhofflimmern unterzogen; zu tödlichen Zwischenfällen kam es bei 0,46 % dieser Patienten. Die Todesfälle traten mit etwa gleicher Häufigkeit während des stationären Aufenthaltes und bis zu 30 Tage danach auf.

Als besonders gefährdet erwiesen sich Patienten mit hohem Lebensalter, mit zahlreichen Begleiterkrankungen und Herzschwäche sowie Patienten, bei denen es während der Ablation zu Komplikationen gekommen war. Auffällig war, dass das Risiko stieg, wenn die Patienten in Krankenhäusern behandelt worden waren, in denen ein solcher Eingriff nur relativ selten vorgenommen wird: Fast zwei Drittel der rund 60.000 Patienten waren in Kliniken behandelt worden, in denen weniger als 30 Katheterablationen pro Jahr erfolgten.

Welche Schlussfolgerungen kann man aus dieser Studie im Hinblick auf Ihre Frage ziehen: Die ärztliche Indikation zur Katheterablation sollte besonders kritisch und mit großer Zurückhaltung gestellt werden, wenn bei Ihnen Risikofaktoren für Komplikationen bestehen – etwa ein hohes Lebensalter, zahlreiche Begleiterkrankungen oder eine bereits bestehende Herzschwäche. Darüber sollten Sie noch einmal ausführlich mit Ihrem Kardiologen sprechen.

Meine Empfehlung: Wenn Sie sich zur Ablation entschließen, ist zu raten, den Eingriff in einer Klinik vornehmen zu lassen, in der Katheterablationen häufig durchgeführt werden. Als untere Grenze nennt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie 75 Ablationen jährlich. Natürlich kann es bei diesem Eingriff auch in großen Zentren und Kliniken und bei Ärzten mit viel Erfahrung zu Komplikationen kommen. Aber auch schwere Komplikationen können in der Regel beherrscht werden – Todesfälle sind eine absolute Seltenheit. Das sollte unbedingt festgehalten werden.

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Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Chefredakteur der Deutschen Herzstiftung. Zu den Schwerpunkten des Herzspezialisten zählen u. a. Herz­rhyth­mus­stö­rungen, Herzklappen-Erkrankungen sowie die Spezialisierung auf schwierige Fragen in der Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen auch im Sinne der Erstellung einer unabhängigen Zweitmeinung.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 143 Kommentare  

Kate (17.07.2020): Ich hatte mit 21 Jahren (2012) eine ablation bei verborgenem WPW. Ich hatte nun sehr sehr lange Ruhe - und auch jetzt sind meine Arhythmien sehr selten und mein Herz kam bisher glücklicherweise alleine in den Sinus Rhythmus. Trotzdem wurde mir eine erneute Ablation empfohlen damit das Problem nicht eines Tages noch größer wird. Ich bin noch jung und das Risiko sei sehr gering - zumal die betreffende Leiterbahn gegenüber vom AV Block liegt. Ich bin jetzt 34 Jahre alt und habe eine 18 Monate alte Tochter. Ich habe wahnsinnige Angst davor. Ich fand den Eingriff damals schon schrecklich. Hoffentlich geht alles gut und es ist alles schnell überstanden.

Conrad M. aus Bremen (13.07.2020): Ihre Ausführungen und Erklärungen zu diesem Eingriff waren sehr präzise und verständlich, vielen Dank dafür. Mir steht jetzt ein 2.Eingriff innerhalb von 3 Monaten bevor. Ich leide schon lange unter zwischenzeitlichem Vorhofflimmern, das sich manchmal auch wieder von alleine aufhört und das Herz in den normalen Rhythmus zurückspringt. Ihre Ausführungen zu diesem Thema helfen mir sehr,nochmals vielen Dank.

Friedel D. aus Aschaffenburg (05.07.2020): Ich hatte 2012 schon eine Ablation und hatte bis April 2020 ziemlich Ruhe. Jetzt habe ich wieder einen Termin zur Wiederholung.

Conrad M. aus Bremen (04.07.2020): Vielen Dank, ich hatte eine Katheterablation dieses Jahr schon hinter mir. Dieser Eingriff soll jetzt wiederholt werden, da meine Herzrythmusstörungen wiedergekommen sind. Ich müßte etwa 2 Wochen nach der Katheterablation kardiovertiert werden. Mein Herz hat danach manchmal ebenfalls wieder außer Rhythmus geschlagen und ist später plötzlich wieder von alleine in den Synusrythmus gewechselt. Jetzt soll die Katheterablation wiederholt werden, obwohl noch keine 3 Monate Wartezeit rum sind. Mein Puls ist meißt sehr niedrig, weit unter 50 Schlägen die Minute und viele Herzaussetzer. Ich bin sehr beunruhigt.

Stephan aus Hattersheim (02.07.2020): Mein Papa wird bald 83 Jahre alt und bei ihm wurden bereits drei Ablationen vorgenommen. Zwei davon waren erfolgreich, eine weniger. Nun hat sein Arzt ihm eine weitere Ablation mittels einer neuen, risikoärmeren Methode vorgeschlagen. Halten Sie das in seinem Alter noch für sinnvoll? Welche Neue Methode ist dabei gemeint? Danke!

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Rainer B. aus Berlin (01.07.2020): Ich unterzog mich 2017 einer Katheterablation in der Charité Berlin, da ich in den Jahren zuvor mehrfach wegen Rhythmusstörungen in die Notaufnahme gebracht werden musste. Nach dem Eingriff bin ich bis heute fast völlig beschwerdefrei, nehme aber weiter Blutverdünner, Blutdrucksenker und Betablocker. Ich kann diese Eingriff nur empfehlen.

Ursula S. aus Rottenburg am Neckar (30.06.2020): Ohne die 2015 ausgeführten Ablationen, wäre mein Leben ganz anders verlaufen. Durch das jahrelange Vorhofflimmern wurde mein tägliches Leben so beeinträchtigt und minimalisiert, dass ich immer weniger unternehmen konnte. Obwohl der Aufenthalt in der Tübinger Klinik nicht sehr einfach verlaufen ist, verdanke ich dem Operateur eine neue Lebensqualität. Inzwischen konnte ich meine Medikation reduzieren und dazu gehört auch der Betablocker und der ACE-Hemmer. Ich würde, wenn das Vorhofflimmern wieder zurückkommen würde, jederzeit eine weitere Ablation wagen, obwohl ich schon einen leichten Herzinfarkt hatte. Prof. Meinertz hat den Ablauf einer Ablation hervorragend beschrieben und kann auch über eigene Erfahrungen berichten.

Giuseppe D. M. aus Winterbach (30.06.2020): Bei mir wurde es in Winnenden durchgeführt, seitdem keine Probleme.

Doris B. aus Radolfzell (29.06.2020): Ich entschied mich im Januar 2018 zur Ablation, weil ich sehr häufig und bis zu 48 Std. Vorhofflimmern hatte. Die Ablation hat das Flimmern nicht völlig beseitigt, ab und zu und ganz plötzlich stellt es sich wieder ein, beginnt z.B. am Abend und meist bis zum nächsten Mittag. Dabei verhalte ich mich total ruhig. Außer Eliquis nehme ich keine Medikamente ein.

Wolfgang A. aus Bad Kreuznach (29.06.2020): Wo und wie finde ich heraus welche Kliniken 75 Ablationen und mehr jährlich machen?

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Hans-Jürgen S. aus Rostock (29.06.2020): Bei mir wurde 2007 im Herzzentrum der Uni Rostock eine Katheterablation mit gutem Erfolg vorgenommen. Habe seitdem keine Herzrhytmusstörungen mehr!!

Dieter K. aus Weinbach (28.06.2020): Ich werde meine 4. Ablation am 16.07.2020 in Bad Nauheim bekommen. Leider waren die ersten drei nicht so erfolgreich. Meine Hoffnung ruht ganz auf dieser vierten. Das Risiko bei diesem Eingriff zu versterben war mir nicht bewusst. Das ist mir jetzt deutlich geworden.

S. aus Wittenberge (28.06.2020): Da ich über verschiedene Rhytmusstörungen geklagt hatte, wurden in einigem Abstand zwei Ablationen durchgeführt. Beide liefen ohne Komplikatioen ab und was die Rhytmusstörungen betrifft, bin ich seit dem Beschwerdefrei. Das einzig lästige bei der Behandlung waren die 8 Stunden im Pressverband nach dem Eingriff. Ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Jürgen S. (18.06.2020): Ich nehme Blutverdünner und Betablocker aber die Herzrhytmusstörungen kommen in Intervallen von 6 - 12 Tagen und halten dann ca. bis zu 36 Stunden an. Katheterablation ja - aber vorher möglichst Gewichtsabnahme wäre, von Vorteil. Wenn das so einfach wäre.

Iris-Brigitte M. aus Duisburg (16.06.2020): Ich habe massive Herzprobleme. Und man hat mir schon unter Vollnarkose einen Katheter gesetzt, jedoch immer mit dem Ergebnis: O.B. Inwiefern kann ich einer solchen Untersuchung noch trauen? Sie wurde in drei unabhängigen Krankenhäusern durchführt.

Paula M. aus Nürnberg (11.06.2020): Am 08.06.2020 wurde im Klinikum Nürnberg eine Ablation durchgeführt. Entlassen wurde ich am 09.06.2020 Am Mittwoch Morgen lag der Puls bei 86 und der Blutdruck 136/80. Heute lag der Puls wieder ziemlich hoch bei 113(Herzrhythmusstörungen) und der Blutdruck war 126/85. Der Grund für eine Ablation waren der hohe Puls und Herzrhythmusstörungen. An was kann das liegen, bzw. normalisiert sich das in der nächsten Zeit. Dazu kam ein neues Medikament Rytmonorm 325, Dosierung 1-0-1

Christa L. aus Döhlau (08.06.2020): Ich glaube das ist ein ziemlich objektiver Bericht. Meine Ablation war allerdings schon 10/2011. Ich würde es wieder machen und auch jedem empfehlen. Allerdings war der Eingriff wegen heftiger Herzrhythmusstörungen und langen Aussetzern.Ich war nicht so aufgeklärt, hatte allerdings volles Vertrauen zu meinem Kardiologen, der mich in eine Klinik einwies , wo Ablationen an der Tagesordnung stehen. So war ich nach 4 Stunden von all den Aussetzern befreit, bis heute! Ich nehme zwar Tabletten, spüre aber die wenigen Probleme nicht mehr. Diese sind nur im Langzeit - EKG sichtbar. Nur wenige, wenn schon, dann in der Nacht. Ich würde jedem eine Ablation empfehlen, mir hat es sehr geholfen, oder ich hatte nur Glück!?

Marlies R. aus Niederzier (06.06.2020): Ich bin 1964 am Herzen operiert worden. Hatte bis zu meinen 60.Lebensjahr keinerlei beschwerten. Ab dann Vorhofflimmern.Bin 2013, 2015und 2016 ablatiert worden. War bis Januar diesen Jahres fast beschwerdefrei. Seit dem tritt das Vorhofflimmern wieder sehr oft und lange auf. Werte mich wohl noch einmal einer applation stellen müssen. Wie oft kann man das machen lassen. Ich bin mittlerweile 72,Jahre.

Irmgard P. aus Linden (30.04.2020): Ich habe jetzt schon 2 mal gemacht aber leider keine Besserung habe Adadiron bekommen und Betablocker aber es wird nicht besser bin nicht mehr belastbar und mein puls geht bei jeder Anstrengung hoch auf 110

E. aus Kuchen (24.04.2020): Bei mir wurde im Januar 2015 nach 14-maligem anfallartigem Vorhofflimmern eine Cryo-Kathederablation im Universitäts Klinikum Ulm durchgeführt. Seitdem bin ich beschwerdefrei. Nochmals herzlichen Dank an den Leitenden Oberarzt PD Dr. Tilman Dahme. An Folgemaßnahmen sind bisher eine jährliche Nachkontrolle in der Uni Ulm sowie regelmäßige Langzeit-EKG's beim Hausarzt erforderlich, welche alle unauffällig geblieben sind.

Elfi W. aus Berlin (20.04.2020): Ich habe von 2015 bis Ende 2018 Vorhofflimmern und Herzrhytmusstörungen gehabt - auf dem Höhepunkt vor 3 Jahre 36000 Extrasystolen pro Tag. Mittlerweile schlägt mein Herz wieder vollkommen gleichmässig. Was war passiert? Ich habe nach einem Schlaganfall Ende 2014 Atorvastatin bekommen.Danach setzten die Störungen ein und wurden immer schlimmer. Ab 2017 habe ich das Medikament reduziert von 40 auf 10 mg wg starker Muskelschmerzen in den Beinen. Ein halbes Jahr später habe ich Atorvastatin komplett abgesetzt. Seit Reduktion von Atorv. sind die HRS auf unter 10000 und schliesslich komplett verschwunden...auch kein Vorhofflimmern mehr... ME sollte mal untersucht werden, wie weit Atorvastatin oder Statine insgesamt!?? Herzrhytmusstörungen und Vorhofflimmern erzeugen... Ich bin nur ein Einzelfall.. Betablocker kamen aufgrund zu geringer Herzfrequenz bei mir nicht in Frage - die Informationen zur Verödung von “Gewitterzellen hat mich nicht überzeugt..Ich habe ausserdem auf dem Höhepunkt der Störungen angefangen zu singen und tue dies jeden Tag..Atemkontrolle.. der Puls wird gleichmässig dabei - ich sehe es am Pulsmesser. Aber ich vermute ausschlaggebend war letztlich die Gabe und das Absetzen von Atorvastatin.

Annemarie H. aus Mönchengladbach (20.04.2020): Ich bin ganz unbedarft an die Sache herangegangen, da es mir nach einem Zusammenbruch sehr schlecht ging. Nach der Ablation vor 4 Jahren habe ich keinerlei Beschwerden. Werde in 4Monaten 78 Jahre

Volker H. aus Remscheid (19.04.2020): Es ist absolut richtig, dass es sehr wichtig ist, sich eine Klinik mit Erfahrung auf dem Gebiet der Pulmonalvenenisolation mittels Herzkatheterablation zur Beseitigung des Vorhofflimmerns zu suchen. Meine 1. Ablation war nicht erfolgreich, erst die 2. gelang, nachdem sie durch einen erfahrenen Operateur durchgeführt wurde.

Anneliese S. aus Uslar (16.04.2020): Ich bin eine Patientin und bereits 84 Jahre alt. Seit längerem leide ich unter Vorhofflimmern und werde mit Multag behandelt. Des Weiteren leide ich nach meiner Pankreas OP (Whipple OP)im Jahr 1997 an Diabetes den ich mit Insulin 4-5 täglich behandeln muss. Auch eine KHK hat sich bei mir eingestellt. Es wurden bereits 3 Kardioversionen bei mir durchgeführt, nach denen es mir danach eine Zeit lang besser geht bis das nächste Vorhofflimmern Auftritt. Würden Sie mir eine Ablation in meinem Alter empfehlen?

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Ohne Namen (16.04.2020): 2016 habe ich in der Kardiologie der HHU Düsseldorf eine Pulmonalvenen Ablation wegen paroxysmalem seit 20 Jahren bestehendem Vorhofflimmern machen lassen. Und das war erfolgreich. Jetzt habe ich keine Beschwerden mehr bis auf eine leichte diastolsche Herzinsuffizienz mit ab und an Luftnot bei mittlerer Belastung. Ich bin 72 Jahre alt. Mein Problem ist die Compliance bei der NOAK Einnahme. Ich bekomme bei der Einnahme von Eliquis 2x5mg ab und zu Nasenbluten und habe Angst. Vom Chad Skore Wert 2 ausgehend sehe ich die Einnahme grenzwertig und weiß überhaupt nicht mehr, was ich machen soll.

Dieter W. aus Gärtringenm (10.04.2020): Ein Ablationsspezialist wollte ohne weiteres ein Ablation bei mir nach mehrfacher Cardio Version durchführen. Ich habe eine Zweitmeinung eingeholt. Meine hohes Alter 81 Jahre, eine KHK, Asthma wurden als kritisch angesehen. Mir wurde eine medikamentöse Behandlung mit Amidaron vorgeschlagen. Dieser Behandlung habe ich trotz der vielen möglichen Nebenwirkungen zugestimmt. Es wurde die Aufsättigung sehr sorgfältig bei ständiger Kontrolle innerhalb 1 Woche durchgeführt. Die Absättigung erfolgte nach der Entlassung zu Hause. Der Sinusrhythmus stellte sich ohne weitere Cardio Version ein. Ich bin seit 7 Monaten Herzrhythmus Störungsfrei. Nebenwirkungen sind im minimalem Umfang aufgetreten. Verschlechterung der Sehfähigkeit, Muskuläre Problem, Veränderung des Stuhls. Ich bin trotz der Nebenwirkungen froh, der Amiodaron-Behandlung zugestimmt zu haben.

Jürgen B. aus Frankfurt/Oder (10.04.2020): Wie ich feststellen muß, gibt es ja doch einige, denen eine Ablation geholfen hat. Ich habe schon 6 Ablationen hinter mir, davon eine chirurgische. So wie es momentan aussieht, haben die alle nichts gebracht. Nehme jetzt noch starke Medikamente. Neuerdings spielt der Blutdruck verrückt. Werde in wenigen Tagen 60 Jahre alt, bin berufstätig und bis vor einem Jahr ging ich noch mehrmals die Woche ins Fitnessstudio. Davon kann ich jetzt nur träumen.

Iris-Brigitte aus Duisburg (06.04.2020): Ich habe Angina Pectoris, Herzrhytmusstörung, bin genetisch vorbelastet,(Eltern und Vorfahren sind an Herzerkrankung gestorben), und leide an zu hohem Blutdruck,(Durchschnittswert,200/110/80),bei starken Schmerzen, eines Angina Pactoris Anfalls, steigt das Risiko einer Epilepsie,obwohl ich seid 20 Jahren Anfallsfrei bin.Doch kein Kardiologe hält es für nötig bei einem Katheter nach zu schauen, ob es irgendwelche Veränderungen gibt. Mein Neurologe meinte, das dies aus Sicherheitsgründen, nur unter Narkose und einem stationären Aufenthalt erfolgen sollte. Ich bin mir der Gefahr durch aus bewußt. Aber auch der Gefahr, wenn man als verantwortlicher Arzt alles so schleifen läßt. Es gibt zwei Möglichkeiten um zum Herzen zu gelangen: Die Leiste,(was bei mir nur in Frage kommt da ich zu enge Venen habe und daher einen Port trage oder Die Venen des Armes, der kürzeste. Ich bin es Leid aus Angst und Frust zu betteln. Ich kenne die Gefahr dieser Untersuchung, aber auch die Vorteile. Möchte aber hierbei deutlich machen, das viele Patienten diese Untersuchung von selbst unterschätzen und sich nicht vorschriftsgemäß schonen.

Ohne Namen (02.04.2020): Kenn ich! Bei mir wurde im Januar 2019 eine Ablation durchgeführt, in der UKM Münster. Alles gut gelaufen. Nach drei Tagen war ich wieder zu haus. Ich war glücklich, ein Jahr war ich befreit. Doch im Februar 2020 kam es urplötzlich wieder. Ungemach hielt 13 Std. an. Nun, das Beste ist, normal leben, kein Alkohol und nicht soviel dran denken.

M. aus Übach-Palenberg (01.04.2020): Bei mir steht wieder eine Ablation an. Die erste wurde im Klinikum Aachen durchgeführt. Bei erneut auftretendem Herzrasen wurde ich als Notfallpatient am 27.02.20 in das Rhein-Maas Klinikum in Würselen eingeliefert. Klinikum Aachen nahm keine Patienten mehr auf. Nach medizinischen Untersuchungen in der Rhein-Maas Klinig wurde mir nahegelegt eine Ablation durchzuführen zu lassen. Die Erfahrung im Klinikum Aachen ist bedeutend höher einzuschätzen als im Klinikum Würselen. Zu Zeiten des Coronaviruses werden diese Eingriffe nach hinten verschoben. Ich möchte wieder im Klinikum Aachen betreut werden. Mit Prof. Gramlich habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die notwendigen Untersuchungen müssten dann im Klinikum Aachen nochmals durchgeführt werden. Belaste ich dadurch nicht die Krankenkasse zu sehr? Ich hoffe nur, daß der Eingriff baldmöglichst gemacht wird. Ich fühle mich nicht gut.

Hans M. aus Nürnberg (30.03.2020): Ich hatte 1997 eine Katheterablation, also vor 23 Jahren; ich war im Klinikum Nürnberg SÜD - ging alles gut. Ich bin heute 78 Jahre.

Helmut H. aus Wartenberg (29.03.2020): 2012 habe ich mich einer Ablation unterzogen. Bin fast beschwerdefrei. Die Ablation wurde in der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim vorgenommen. Bin 76 Jahre alt. Zur Zeit nehme ich 2 x 10 mg Enalapril, 7,5 mg Bisoprolol u. Macumar. 2002 wurde bereits eine erfolgreiche AV-Knotenablation in der KK durchgeführt. Kann diese Klinik sehr empfehlen.

Brigitte W. aus Schlangenbad (29.03.2020): Bei mir wurde 2010 in der Kerckhoff Klinik in Bad Nauheim eine Ablation durchgeführt. Ich war zu dem Zeitpunkt 52 J.alt. Der Eingriff ist sehr gut verlaufen, ich war mit den Ärzten und dem Pflegepersonal sehr zufrieden. Kann diese Klinik empfehlen, habe mich gut aufgehoben gefühlt.

Günter F. aus Köln (28.03.2020): OP 6/13, Ablationen 6/16 + 12/17 Jetzt bin ich als geheilt entlassen!

Andreas aus Hannover (28.03.2020): Zwei Katheterablationen selbst gehabt. Keine Probleme mehr. Dank Prof. Dr. Klein aus Hannover.

Elena aus Celle (28.03.2020): Ich bin 29 Jahre alt und hatte vor 14 Jahren eine teil Ablation, des AV Knotens. Danach ging es mir gut. Dann kamen wieder Störungen. Und seit einem Jahr hab ich einem Herzschrittmacher, da ich einen AB Block entwickelt hatte.

Christa A. aus Freiburg (24.03.2020): Nach einem Katheter Eingriff zu dem ein neuer Stent gesetzt wurde, habe ich bis heute mit einer sehr gefährlichen Kontrastmittel Allergie zu kämpfen. Hat sich wie eine Verbrennung, mit Hautablössungen, offenen Wunden, besonders in den Weichteilenam stärksten ausgewirkt. Bis heute ist auch die Hautklinik noch trotz Tests nicht ganz geklärt.

Herbert D. aus NRW (24.03.2020): Ich hatte 2013 eine Ablation wegen Vorhofflimmerns (mit Strom) und ein Jahr später auf der anderen Seite wegen Vorhofflatterns (mit Kälte. Der durchführende Oberarzt war mir empfohlen worden und hatte offensichtlich viel Erfahrung. Wenige Tage nach den Eingriffen konnte ich wieder uneingeschränkt Sport treiben. Seither hatte ich nur kurze Episoden (maximal 1 - 2 Minuten) spürbarer Rhytmusstörungen im Abstand von mehreren Monaten. Damit kann ich wunderbar leben! Zum Zeitpunkt der Ablationen war ich +/- 50. Trotz einer kleinen Komplikation beim zweiten Eingriff (Ich wachte mittendrin auf, was nicht wirklich angenehm war.), würde ich die Eingriffe jederzeit sofort wieder durchführen lassen. Vorher konnte ich während der häufigen Rhytmusstörungen, die Minuten oder gar Stunden anhielten kaum ein paar Treppenstufen überwinden und musste Blutverdünner (Xarelto) nehmen. Danach konnte ich darauf nach kurzer Zeit verzichten und bis heute uneingeschränkt auch anstrengenden Sport treiben.

Andreas aus Biermann (24.03.2020): Hallo an alle die eventuell eine „Katheterdilatation“ gehabt haben oder noch vor sich haben sollten. Habt keine Angst davor. Ich bin jetzt 62 Jahre hatte 2014 zwei Hinterwand Infarkte mit drei Stents bekommen. Hatte immer wieder Probleme mit meinen Herzen Rhythmusstörungen -die berühmten Aussetzter. War von 2014-01.2019 Zehn mal im Krankenhaus. Dann wurde mir die„Katheterdilatation“empfohlen. Ich machte mich schlau hörte auf meine Hausärztin. Habe mich dann in die Hände von Prof.Dr.med.Jürgen Tebbenjohanns der Helios Klinik Hildesheim begeben und wurde nicht enttäuscht. Seit meiner Herz „Katheterdilatation“ am 18.03.2019 ging es mir schrittweise immer Besser. Die Rhythmusstörungen und Aussetzer sind fast vollständig verschwunden. Ich gehe jetzt 2-3 mal in der Woche 2 Stunden ins Fitnessstudio mache mein Training dort.

Rolf F. aus Wuppertal (23.03.2020): Sehr geehrtes Team, ich habe die Ablation schön dreimal hinter mich gebracht und immer mit Erfolg.

Monika K. aus München (23.03.2020): Ich hatte bereits 5 Ablatioen (Dt. Herzzentrum) aber leider alle ohne längerem Erfolg. Ich habe die 6. Ablation abgelehnt und komme nun mit meinem Amiodaron sehr gut zurecht. Mache regelmäßig meine Kontrollen (Blutabnahme,Schilddrüse, Augen....)

Hannelore E. aus Haiger (20.03.2020): Zwei Ablationen habe ich hinter mir, nach der 1. hatte ich Probleme (Schmerzen ) im re. Bein , nach 2 Wo.wieder okay. Die 2. verlief gut , ist jetzt 5 Jahre her . Es herrscht weitestgehend Ruhe!

V. aus Friedberg (19.03.2020): Da Vorhofflimmern des Herzens oft nicht gleich entdeckt wird, beträgt die Zeit bis zur Diagnose oft mehrere Wochen. Sollte die Ablation nicht gleich durchgeführt werden? Ab welchem Zeitablauf ist eine Ablation nicht mehr sinnvoll? Welchen Vorteil hätte ein Herzschrittmacher bei VHF?

Klaus P. aus Bobingen (19.03.2020): Vom Januar 198 bis August 1999 War ich 2x im Deutschen Herzzentrum München und wurde insges.5x ablatiert. Leider ohne Erfolg. Erst ein Schrittmacher konnte mein "unruhiges Herz" beruhigen.

Peter B. aus Uetersen (19.03.2020): 2007 wurde die Ablation bei mir im UKE von Prof. Willems durchgeführt. Bin bis heute beschwerdefrei.

Karl-Josef B. aus Schloß Holte (18.03.2020): Habe bereits 6 Ablationen hinter mir in verschiedenen Kranken Häusern Bielefeld Oehnhausen Schweinfurt Leibzig geholfen hat bisher nichts, wie ist die Erfolgsquote, oder wwas gibt's noch für möglichkeinen EPU war auch schon dabei. Bin jetzt 67 Jahre

Iris-Brigitte M. aus Duisburg (18.03.2020): Ich habe dauerhaft Angst um meine Herzerkrankung, die genetisch ist (Angina Pectoris), suche jedoch einen zuverlässigen Kardiologen der mir einen Katheter mit Vollnarkose (Gefahrenpatient) aus meiner Nähe setzen kann.

Franz S. aus Allershausen (18.03.2020): Ich jetzt 65 J. alt unterzog mich 2013 einer Ablation wegen VHF. Mein Hausarzt sagte wortwörtlich: "geh zum Schmied und nicht zum Schmiedl" und verwies an das Deutsche Herzzentrum München. Hier kann ich nur die Note 1 verteilen. Angeblich werden im DHZ München täglich bis zu 8 Ablationen durchgeführt !!!! Auch spende ich regelmäßig an die Deutsche Herzstiftung was ich für äußerst notwendig halte.

Alfred G. (18.03.2020): Wie hoch sind die Chancen auf eine Besserung durch Ablation?

Hannelore Z. aus Monheim (17.03.2020): Ich hatte 1997 den 1. Infarkt und eine Kathederablation und 2018 den 2. Infarkt, wiederum eine Kathederablation und war beidemale sehr zufrieden.

Helmut B. aus Neuss (17.03.2020): Ich habe am 05.12.2019 die Ablation bei Hr.Dr. Horlitz durchführen lassen und zwar im Krankenhaus Köln-Porz. Ich war einen Monat vorher bei einem Vortrag im Rathaus von Köln-Porz und hatte sofort einen sehr guten Eindruck vom gesamten Team des Krankenhauses. Es ist alles gut gelaufen und ich bin seitdem absolut beschwerdefrei! Habe gerade vorige Woche ein Dauer-EKG durchgeführt und alles war ok. Kann dieses Krankenhaus unbedingt empfehlen!

Christiane K. aus D. (17.03.2020): Ich hatte 2007 meine 1. Ablation. Es wurde der AVNRT verödet. 2013 hatte ich meine 3. erfolgreiche Ablation und seitdem habe ich kaum noch Extraschläge. Die 1. und 3. hatte ich im städtischen Klinikum gehabt. Die 2. im Klinikum Mannheim. Bei meinem 1. Eingriff war ich 25 Jahre und bei meinem letzten 31.

L. aus Kreis Calw (17.03.2020): Bei mir wurde im September 2019 eine Katheterablation(KRYO) durchgeführt. Diese musste jedoch abgebrochen werden, da es zu einem Perikard-Erguss kam. Ich war dann 24 Std. narkotisiert und wurde als Notfall per Hubschrauber in das nächst gelegene Herzzentrum transportiert. Dort blieb ich zunächst 5 Tage auf der Intensivstation. - Ich denke, dass es wichtig ist, die kardiologische Klinik gut auszuwählen!

Ludwig N. aus Augsburg (16.03.2020): Der Artikel ist sehr informativ und auch hilfreich! Mein Problem besteht darin, dass ich 77 Jahre alt bin und schon seit 1998 Herzrhythmusstörungen habe! Ist nach diesem langen Zeitraum eine Ablation überhaupt noch möglich bzw. sinnvoll??

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Haben Sie schon in das » Archiv der Online-Sprechstunde geschaut? Oft ist hier eine Antwort schnell zu finden. Alternativ nutzen Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung. An dieser Stelle können unsere Herzexperten keine Fragen beantworten. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Hans L. aus Nieder-Olm (16.03.2020): Ich habe im Herbst 2015 auf Anraten der Cardiologie in der Uni-Klinik in Mainz eine Ablation durchführen lassen und habe seitdem bis zum heutigen Tag einen stabilen Sinusrhythmus.

Wolfgang H. aus MAinz (16.03.2020): Hallo Herr Prof.Meinertz Ich habe seit 2016 Rythmusstörung es wurde bei mir eine Ablation 2017 durchgeführt ohne Erfolg.Nach der Ablation hatte ich nur noch einen Puls von 40-45 knapp vorm Herzstillstand. Nach 4 Wochen hat sich das geändert das ich dann permanente Rhythmusstörung habe bis heute. Mein Puls geht von 50-150 .Ich habe gehört das die UNI Kiel ein neues Verfahren anwenden will. In dem die Herzzellen wie bei einem Tumor beschossen werden. Das ist die bessere Methode da die Zellen bis zur wurzel abgetötet werden .bei der Ablation geschieht dies nur oberflächlich.so das bei vielen Patienten mehrmals Ablationen gemacht werden müssen mit viel Risiko. Vieleicht können sie was sagen zu der neuen Erkenntnis der UNI Kiel.

Roland H. aus Stralsund (16.03.2020): Habe in den letzten Jahren mehr als eine katheterablation gehabt(verschiedene) sie wurden in meinem behandelnden Herzzentrum karlsburg in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt, wurde ausreichend beraten und vorbereitet,alle diese ein Griffe ohne Komplikationen und Erfolg. Meine Empfehlung das man Eingriffe der Art nur von so guten Zentren wie Karlsburg machen lassen

Doris M. aus Neu-Isenburg (16.03.2020): Ich hatte vor einem Jahr eine Ablation. War mir der Ausführung nich zufrieden. Mein Internist riet mir nach 4 Monaten eine 2te vornehmen zu lassen, da die erste nicht griff. Dem folgte ich nicht. Heute habe ich hin + wieder noch Rhytmusstörungen nach schwerer Arbeit. Ich habe mich arangiert.

Hj. M. (16.03.2020): Bei meiner Ablation vor 3 Wochen hat mich der Prof.& Kardiologe nicht über Risiken aufgeklärt, sondern einfach operiert und 1 Woche später noch nach den Herzkranzgefäßen, sicherheitshalber, sagte er, geschaut. Danach geht es mir schlechter als nach der Ablation. Ich habe, wie vorher, große Luftnot, größer als nach der Ablation und bin sehr schwach und kraftlos, Alt bin ich 82 Jahre. Ich bin daher unzufrieden. War die 2. Untersuchung noch nötig?

Jonas G. aus Wuppertal (16.03.2020): Guten Tag, ich bin 49 Jahre alt und hatte in den letzten 7 Monaten zwei Ablationen in einem bekannten Herzzentrum. Da ich selbst seit 30 Jahren in der Pflege tätig bin, hatte ich mich sehr gut informiert zu diesen Eingriffen a. G. eines hohen Leidensdrucks entschieden. Die erste Ablation erfolgte bei symptomatischen Vorhofflattern. Der Eingriff wurde absolut unkompliziert mit örtlicher Betäubung der Leiste durchgeführt. Bereits am nächsten Tag konnte ich das Krankenhaus verlassen und nach einer Woche meine berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen. Medikamentös wurde ich zu diesem Zeitpunkt auf Xarelto 20 eingestellt. Diese Weitsichtigkeit, das Medikament über 3 Monate hinaus weiter einzunehmen, war seitens meines Kardiologen eine Weise Empfehlung, da ich trotz der erfolgreichen Ablation bei Vorhofflattern, zunehmend Probleme mit immer wieder auftretenden Vorhofflimmern hatte. Aus diesem Grunde erfolgte Anfang des Jahres eine weitere Ablation. Nach den üblichen Vorbereitungen wurde diese, diesmal in Kurz Narkose durchgeführt. Als ich nach rund 4 Stunden wieder wach wurde, hatte ich stärkste Schmerzen im rechten Thorax mit Ausstrahlungen in den Hals. Zur weiteren Überwachung wurde ich auf die Intensivstation verlegt. Mein Zustand verschlechterte sich in den darauffolgenden 2 Stunden. Als Komplikationen kam es zu einem beginnenden Herz-Kreislauf Versagen infolge einer Einblutung , einer( Perikardtamponade), welche zu einem lebensbedrohenden Zustand führte. Diesmal ohne Narkose erfolgte eine Punktion im Perikard mit der Gewinnung von 700ml Blut. Ebenfalls erfolgte die Anlage einer Drainage welche in den folgenden 12 Stunden nochmals rund 600 ml Blut gefördert hatte. Nach nunmehr über 3 Monaten nach diesem Eingriff bin ich noch immer nicht in der Lage mich körperlich anzustrengen. Luftnot und immer wiederkehrende Brustschmerzen plagen mich seit dem. Als weitere Komplikationen ist es zu einer Herzbeutelentzündung gekommen. Eine Reha Maßnahme muss leider noch warten, da an eine steigende Belastung derzeit noch nicht zudenken ist. Fazit ist, ich bereue es trotz der Komplikationen nicht mich zu einer Ablation entschieden zuhaben. Zu Komplikationen kann es leider immer kommen, wenn natürlich auch nicht so häufig. Jedoch hatte ich keine andere Wahl, da das VHF mich in meinem Alltag immer wieder stark beeinträchtigt hatte. Außerdem kann es in Folge von Vorhofflimmern im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall kommen, welcher mit noch schlimmeren Folgen schwere Behinderungen Hervorrufen kann. Selbstverständlich hätte ich trotz meiner medizinischen Fachkenntnisse, im Leben nicht damit gerechnet dass mir solch ein unglücklicher Verlauf bevorsteht. Naja ich bin aber guter Dinge, dass es mir alsbald wieder gut gehen wird und ein Leben ohne VHF führen werde.

Elke Z. aus Verl (16.03.2020): Ich habe drei Katheteruntersuchungen hinter mir und zwei Ablationen und zwar in einem großen Herzzentrum. Alles prima und es ging mir besser. Leider habe ich jetzt nach 8 Jahren wieder Probleme und muß erneut in die Klinik.

Eberhard S. aus Mittweida (16.03.2020): Vor drei Jahren unterzog ich mich im Herzzentrum Leipzig einer Katheterablation. Mehrere vorherige elektrische Kardioversionen erbrachten nur kurzfristige Ergebnisse. Die Herzrhythmusstörungen wurden beseitigt und treten nunmehr nur sporatisch und kurzfristig auf. Gleiches gilt für die Symtome, wie Unruhe im Brustbereich, schwitzen, morgendliche Kopfschmerzen. Ich habe lediglich bereut,mich nicht schon früher behandelt haben zu lassen. Dank, auch nach Jahren, an die Ärzte und Schwestwern .

Monika B. aus Bochum (16.03.2020): Danke für Ihre ehrlichen Informationen....

Sigrid S. aus Fürth (16.03.2020): 2015 hatte ich eine Katheterablation im Klinikum Nbg /Süd,nach meinem Schlaganfall im Okt.2014,ausgelöst durch Vorhofflimmern.Den Eingriff habe gut überstanden,es gab keine Komplikationen.Bin noch ein Jahr vom Klinikum betreut worden. Habe keine Probleme zur Zeit.

Birgitt K. aus Wuppertal (16.03.2020): Ich habe im Herzzentrum Wuppertal im Abstand von zwei Jahren zwei Herzkatheterablationen machen lassen und habe diese gut überstanden. Nach dem zweiten Eingriff bin ich seit vier Jahren beschwerdefrei. Durch diesen Eingriff bekommt man wieder Lebensqualität.

Franz K. aus Aalen (15.03.2020): Man merkt, dass die Abhandlung von jemanden geschrieben wurde, der persönliche Erfahrungen gemacht hat! Zu meinen Erfahrungen mit einer Ablation: Eine Ablation -kryotechnisch - wurde bei mir im Juni 2019 durchgeführt und zwar in einer Herzklinik, die diese Eingriffe mehr als 500x/a macht. Der Erfolg der A. ist mäßig. Vorhofflimmern ist reduziert worden, aber andere Arten von Rhytmusstörungen - wie z.B. ventrikulärer Bigeminus -plagen mich weiterhin. Was mich aber fast das Leben gekostet hätte, waren die "Nebenwirkungen". In der Klinik ist es üblich, dass ein Blasenkatheter gelegt wird (aus Bequemlichkeitsgründen?). Das hat mir eine Harnwegsinfektion eingetragen, mit 3 Wochen Fieber -zeitweise >40°c und monatelanger Abgeschlaffheit.

H.K. aus Wuppertal (15.03.2020): Bei mir wurde 2016 im Helios Klinikum Wuppertal-Elberfeld eine Katheterablation durchgeführt. Zuerst versuchte man es mit einer Hochfrequenzablation, was aber weniger Erfolg brachte. Danach wurde eine Kryoablation mit Erfolg durchgeführt. Ich war damals 70 Jahre alt, und seitdem geht es mir wesentlich besser. Der Klinikaufenthalt war nur kurz.

Peter R. (15.03.2020): Kälte-Ablation wurde bei mir in Weissenhorn bei Ulm ohne jegliche Komplikationen durchgeführt. Prof. Grossmann. Bin sportlich sehr aktiv und habe keine Einschränkungen mehr. Blutverdünner vor ca. 2 Jahren abgesetzt. Seitdem alles wieder viel besser, wie vor dem Vorhofflimmern.

Dorothea E. (15.03.2020): Ich habe seit 15 Jahre Herz Vorkammer flimmern and habe mich leider nie zu einer Ablation entscheiden koennen. Natuerlich muss ich mich eben mit dem Vorkammer flimmern leider abfinden.

Günter W. aus München (15.03.2020): Bei mir schlug die zweite Ablation (beide im Herzzentrum München) gut an. Habe eine gute Bekannte, war wegen leichterer Besuchsmöglichkeit etc. in kleinerer Klinik. Die Komplikationen addierten sich bzw. die eine resultierte aus der anderen. Leider nach Jahren immer noch, deutlich leistungsbeeinträchtigt.

Dr. B. aus Mühltal (15.03.2020): Es werden nicht die unterschiedlichen Methoden einer Ablation angesprochen, die mit sehr unterschiedlichen Risiken behaftet sind.

Heinz-Peter B. aus Willroth (15.03.2020): Ich war Marathon-Läufer. (Köln, Berlin, New-York, London, Dubai, St. Petersburg usw.) 2013/2014 2 Ablationen bei Professor Lewalter in München. Der 2. Eingriff war erfolgreich. 2019 erneutes Vorhofflimmern. 3. Ablation im Elisabeth Krankenhaus in Neuwied. Nach 3 Monaten beschwerdefrei. Alle Eingriffe verliefen problemlos und erhöhten die Lebensqualität erheblich. Ich habe die Ablationen nie bereut.

Roland S. aus Wöllstein (15.03.2020): Leider gibt es unter den Kardiologen differente Auffassungen zur Frage, wie oft kann man eine Katheterablation durchführen? Uni-Mainz sagte bei mir: zig-fach! Kerckhoff-Klinik hat mir dann klipp-und klar nach der 3. Ablation (Dauer: 6 Stunden!) mitgeteilt: da läuft nicht mehr bei Ihnen, zu starke Vernarbungen.

Klaus-Dieter Z. aus Gifhorn (15.03.2020): Keine mit der Ablation. Mein Kardiologe hat sie ins Gespräch gebracht. Für ihn war aber die entscheidende Frage, ob mich das Vorhoffflimmern bzw. die Herzrhythmusstörungen belasten. Ich spüre sie zwar, aber sie stören mich nicht wirklich, d.h nur gelegentlich. Also habe ich von der Ablation - wegen der ungewissen Risikos - Abstand genommen.

Ohne Namen (15.03.2020): Meine Untersuchung vor 3 Wochen verlief ohne Probleme und seitdem geht es mir hervorragend.

Dr. Dr. T. aus München (15.03.2020): Ich kann dem grundsätzlich nur zustimmen (Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung), was ja für alle operativen Eingriffe gilt. Ich habe, allerdings kein Risikopatient-CHA2DS2VASc Score 0- beste Erfahrungen mit den Deutschen Herzzentrum (Frau Prof. Deisenhofer) hier in München gemacht (zirkumferentielle PVI, 7/2019). Die KollegInnen führen allerdings ca. 1300 solcher Eingriffe jährlich durch, sind also fast unglaublich erfahren...

Martinus J. aus Wiehl (15.03.2020): Sehr gute Information.

Ohne Namen (15.03.2020): Ich habe seit 15 Jahren ständiges Vorhofflimmern ohne es zu spüren. Es ist mir bekannt, daß andere Menschen erheblich darunter leiden. In der Kardiologie des Kreiskrankenhauses Esslingen werden solche Ablationen durchgeführt. Ich selbst habe wegen einer Bradycardie einen Schrittmacher dort bekommen.

Dieter K. aus Saarbrücken (15.03.2020): Bei mir wurde es schon 3 Mal gemacht, bekomme aber immer noch Vorhofflimmern. War nicht sehr schlimm, doch unagenehm. Ich bin 77 Jahre, und war das erste Mal 71 Jahre. Bei Eintritt von Vorhofflimmern, nehme ich eine 100 ter Tablette Flecanit und nach 5 - 8 Stunden ist es wieder weg.

Steffi G. aus Stralsund (15.03.2020): Nachdem, was ich gelesen habe, führen weder eine Katheterablation noch ein Vorhofverschluss „dauerhaft“ zum Erfolg bei meinem seit 35 Jahren bestehenden chronischen Vorhofflimmern! Es ist alles nur vorübergehend!!! Ich kenne eine Patientin, die trotzdem einen Schlaganfall bekommen hat- hat jetzt zusätzlich NOAKS...... tja, wie man‘s macht, ist’s falsch!!!

Barbara S. aus Schweiz (15.03.2020): Ich hatte eine Herzkatheter-Ablation wegen persistierendem Vorhofflimmern im September 2019 in einem grösseren Spital. Hatte Herzinfarkt/Stents 2011 und ein paar Jahre danach Herzrhythmusstörungen, die immer häufiger und länger wurden. Zuerst hat man es mit einer Kardioversion versucht, die Störungen kamen aber nach 2 Tagen schon wieder. Der Kardiologe hat 12 Jahre Erfahrung und ist spezialisiert auf Elektro-Physiologie. Ich hatte zwar Angst davor, wollte lieber eine Narkose, doch das ging nicht. Man gab mir aber ein starkes Schlafmittel und ich habe nichts mitbekommen. Alles lief gut. Am 3. Tag konnte ich schon nach Hause Eine Woche danach noch Schmerzen Brust/Brustbein und etwas Herzrhythmusstörungen, das sei aber normal. Ich habe gar nie an Komplikationen/Todesfälle gedacht, zum Glück lese ich das erst jetzt. Bis jetzt ist das Vorhofflimmern weggeblieben. Ich bin so froh, dass ich mich für diesen Eingriff entschieden habe. Im Juni 2020 muss ich nochmals ein 3-Tage-EKG machen/Kontrolle.

Eckart J. aus Meckenheim (15.03.2020): Ich bin 85 Jahre und habe schon 2 Ablationen im Abstand von 3 Monaten hinter mir, eine Kryo-(Kälte-) und eine Hochfrequenz-(Wärme-)Ablation. Nach der letzten läuft noch die 3-monatige Wartezeit, ob die Pulsfrequenz wieder hochgeht. War alles problemlos. Würde ich jederzeit wiederholen. Möchte allen Mut machen, aber gehen Sie in eine Klinik mit Kardiologie-Abteilung, weil die Erfahrung haben.

Christine aus Herten (15.03.2020): Hallo zusammen, ich habe im Sommer 2019 im Herzzentrum Dortmund eine Ablation machen lassen. Das stille Liegen wegen dem Druckverband in der Leiste war schmerzhaft im Rücken. Nach drei Nächten im Krankenhaus durfte ich nach Hause. Einige Tage darf man nicht schwer heben! Ich hatte noch einige Wochen danach heilungsbedingtes Vorhofflimmern. Genau nach 12 Wochen war ich frei vom VHF. Ich habe mir eine „Uhr“ gekauft, die ein EKG schreiben kann und die mir Vorhofflimmern melden würde. Nach Rücksprache mit meiner Kardiologin konnte ich den Blutverdünner absetzen und auch den Betablocker auf 2,5 mg reduzieren. Ich bin froh, dass die Ablation beim ersten Mal geklappt hat. Ich sage allen anderen nur Mut zu der Entscheidung! Tipp! Suchen Sie sich eine Klinik aus, die täglich Ablationen durchführen und scheuen Sie nicht, den Elektrophysiologen zu fragen, wie oft er schon Ablationen gemacht hat. Dann haben Sie schon viel gewonnen!

Nicolaus P. aus Orsingen-Nenzingen (15.03.2020): Ich litt ca. 10 Jahre an immer wiederkehrendem, zum Schluss fast täglichem, Vorhofflimmern. Im Alter von 76 Jahren habe ich die Katheterablation im Krankenhaus Singen durchführen lassen - mit durchschlagendem Erfolg, also völlige Heilung. Der Eingriff verlief problemlos.

Victor M. (15.03.2020): Wie immer klar, eindeutig, verständlich.

Gerhard E. aus Haigerloch (15.03.2020): Bei mir wurden an der Uniklinik in Tübingen 3 Ablationen vorgenommen. Trotzdem tritt bei mir nicht gehäuft, aber regelmäßig Vorhofflimmern auf, wie im Langzeit-EKG festgestellt wurde. Eine weiterer Eingriff wird von meinem Kardiologen nicht mehr empfohlen und von mir abgelehnt.

K. B. aus Betzdorf (15.03.2020): Mir wurde eine Katheterablation vorgeschlagen, ich bin 85 Jahre alt und noch sehr aktiv. Ich habe mich noch nicht entschieden.

Andreas B. aus Germersheim (15.03.2020): Ich hatte letztes Jahr eine solche Ablation in einer Karlsruher Klinik, in der diese Ablation durchschnittlich zehn bis fünfzehnmal pro Woche durchgeführt wird. Sehr kompetent, super Behandlung, guter Verlauf, wärmstens zu empfehlen!

Karola S. aus Bergheim (15.03.2020): Ich habe im März 2019, im Alter von 82 Jahren die Katheter-Ablation in der Uni-Klinik Köln vornehmen lassen. Alles ging gut und ich habe seitdem eine bedeutend bessere Lebensqualität.

Brigitte F. aus Leipzig (15.03.2020): Bei mir wurde 2012 eine Kathederablation durch geführt. Ich hatte bis 2016 Ruhe. Danach fing es wieder an mit Vorhofflimmern. Elektroschock 2017, 2019 und 2020. Es kommt immer wieder. Ich habe festgestellt nach Beobachtung meinerseits. Kälte und voller Magen lösen es aus. Jedes Mal war das so. Es gibt ja sonst keine Erklärung dafür. Jetzt stelle ich die Frage kann das möglich sein? Ich werde im Herzzentrum Leipzig behandelt.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Haben Sie schon in das » Archiv der Online-Sprechstunde geschaut? Oft ist hier eine Antwort schnell zu finden. Alternativ nutzen Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung. An dieser Stelle können unsere Herzexperten keine Fragen beantworten. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Hans Z. aus Leinfelden (15.03.2020): Hatte 2013 eine K-Ablation. Bis 2020 traten ca.3 Rhytmusstörungen wieder auf, welche alle durch Kardioversion wieder behoben wurden. Letztmals 2/20 trat wieder Vorhofflimmern auf, diese konnte ich selbst durch "Pill in the Pocket"-Flecainid- wieder in Takt bringen. Wenn so etwas öfters auftreten würde, versuche ich es wieder mit Flecainid. Alsdann wenn das nichts nützt sehe ich aus jetziger Sicht keine Einwände bei einer erneuten Ablation.

A. F. aus München (15.03.2020): Liebe Herzstiftung, Ich interssiere mich für das Thema "Gesundes Herz" und bin die Leserin Ihrer Website. Vielen Dank an Herrn Professor Dr. med. Thomas Meinertz für seinen Beitrag. Er hat das Thema kurz und verständlich erklärt. Ein Optimierungsvorschlag wäre an der Stelle auf die Frage zu den Kliniken konkrett zu antworten und drei-fünf Kliniken zu nennen.

Renate S. aus München (15.03.2020): Ich habe nach einer Ablation Darmprobleme bekommen. Das ist jetzt fast 6 Monate her, jetzt ist es wieder gut.

Prof. Dr. Hans P. aus Gräfelfing (15.03.2020): Ich habe seit 2013 permanentes Vorhofflimmern mit tachykarder Überleitung und habe eine Ablation bisher abgelehnt. Diese Entscheidung wurde mir sogar von einem der internationalen Topspezialisten, der europaweit die meisten Kathederablationen durchführt. Der Grund: Ich fühle mich medikamentös, zunächst mit Xarelto, Diltiazem und Digitalis gut eingestellt, weil sich mein hoher Puls durch Betablocker nicht beeinflussen ließ. 2019 bildete sich dann als Nebenwirkungen der beiden letztgenannten Medikamente eine Gynäkomastie aus. Stattdessen wurde mir jetzt Bisoprolol 5KG (1-0-1) verschrieben. Die Gynäkomastie ist mittlerweile verschwunden. Und diesen Betablocker vertrage ich. Der Puls liegt durchschnittlich bei 90. Einer meiner Doktorbrüder hat sich zudem drei Ablationen bei einer renommierten Herzklinik (Universitätsklinik) unterzogen, mit dem Resultat, dass das VHF wieder zurückgekehrt ist. Mein Fazit: Die Ablation läuft mir nicht davon. Ich bin 70 Jahre.

Dieter B. aus Paderborn (15.03.2020): Eine Katheterablation im Herzzentrum Bad Oeynhausen in 2007 hat auch mir super geholfen. Bin seit dieser Zeit ohne Beschwerden, außer ab und zu einige kurze Extrasystolen. Medikamente beschränken sich auf ASS 100 1-0-0, dazu Tromcardin Complex 1-0-0.

Rainer A. aus Sibbesse (15.03.2020): Ich bin 68 Jahre und hatte 2017/2018 drei Ablationen (zwei davon in Hamburg in der Asklepios Klinik St. Georg) Ich habe immer noch VHF kann jetzt aber damit leben. Nachteil: 10-20% Leistungsbeeinträchtigung!

Götz D. M. aus Köln (15.03.2020): Ich habe mich trotz meiner 83 Jahre im Herzzentrum der Uniklinik Köln u. a. 3 Ablationen unterzogen und dabei meine 40.000 Extrasystolen inzwischen stabil auf 450 bis 1.000 reduzieren lassen. Ich bin nach 2 Jahren froh und sehr glücklich über den Erfolg und den guten Rat meiner Kardiologin!

Sylvia A. aus Hagenow (15.03.2020): Ich habe vor fünf Jahren die Katheterablation machen lassen, nachdem ich mich viele Jahre mit Vorhofflimmern gequält hatte. Im Nachhinein bereue ich, den Eingriff nicht schon viel früher vornehmen gelassen zu haben.

Ulla S. aus Hagen (15.03.2020): Ich habe mich an obige Empfehlungen sowie auch an die Empfehlung meines Kardiologen gehalten und den Eingriff in einem Herzzentrum einer Nachbarstadt durchführen lassen. Ich war sehr zufrieden, der Eingriff war erfolgreich und auch die nach 3 Monaten durchgeführte Nachsorge mit einem Langzeit-EKG über 5 Tage hatte ein positives Ergebnis. Ich fühle mich gut und kann alle meine Aktivitäten wieder durchführen.

Oliver H. (15.03.2020): Aufgrund einer koronaren 3 Gefäß Erkrankung habe ich innerhalb der letzten 10 Jahre ca. 14 Katheteruntersuchungen hinter mich bringen dürfen und es sind mir 7 Stents gesetzt worden. Meine erste Katheteruntersuchung wurde teilambulant durch meinen Kardiologen durchgeführt, welcher über einen kleinen OP und einige Betten in einem Krankenhaus verfügt hat. Lediglich der behandelnde Kardiologe und eine weitere medizinische Angestellte waren bei dieser Untersuchung anwesend. 2 Tage später hat sich der zuvor gesetzte Stent verschlossen und ich habe einen heftigen Herzinfarkt erlitten. Zum Glück habe ich den Infarkt durch schnelle Hilfe und Rekanalisation in der Klinik mit einer Restpumpleistung des Herzens von ca. 40 Prozent überlebt. Die weiteren 13 Katheteruntersuchungen wurden immer in Krankenhäusern und Kliniken durchgeführt, welche darauf spezialisiert sind. Bei diesen Untersuchungen waren immer 2 Ärzte und einige OP Helfer zugegen und ein weiterer Arzt hat die Untersuchung in einem Nebenraum über Monitore verfolgt. Insgesamt hat alles einen sehr professionellen Eindruck auf mich hinterlassen und ich habe mich im Rahmen meiner eigenen Ängste durch meine erste Untersuchung erzeugt durchaus sicher gefühlt. Auf Grund meiner Erfahrungen weiß ich, dass es bei anderen Patienten wiederholt zum Herzstillstand gekommen ist, welcher aber durch die professionelle Hilfe des OP Personals ohne Folgen geblieben ist. Deshalb, eine Herzkatheter Untersuchung sollte nur durchgeführt werden, wenn zwingend erforderlich und sollte auf jeden Fall nur in einer erfahrenen Klinik erfolgen. Teilambulant niemals wieder !!!

Helmut S. aus Feucht b. Nürnberg (15.03.2020): Danke für diese Erklärung und diese Hinweise, weil sie mich auch beschäftigen. Mein Kardiologe hatte mit mir die Frage erörtert und besprochen, dass dies eventuell hilfreich für mich sein könnte.

B. aus Berlin (15.03.2020): Leider wird nicht darauf eingegangen, wie sich wiederholte Eingriffe darstellen.

Herwig S. (15.03.2020): Ich (81 J, vor mehr als 10 Jahren Diagnose Herzschwäche und Schrittmacherimplantation, vor ca 1 Jahr Schrittmachertausch; permanentes Vorhofflattern, vielleicht erst dadurch ausgelöst?) wurde vor einer geplanten Ablation in der Spitalsambulanz über die Risken informiert. In meinem Fall wäre der Katheter über die Leiste eingeführt und, nach Durchstoßen der Herzscheidewand, in der Folge die Ablation im linken Vorhof gemacht worden. An Vorabend des geplanten Eingriffs ersuchte mich der Operateur darum, einer Verschiebung zuzustimmen, weil er gerade durch eine Reihe von Not-OPs stark belastet war und es sich bei mir doch um einen komplizierten Eingriff handeln würde. Im Verlauf des eingehenden Gesprächs einigten wir uns, die Sache vorerst zu verschieben und auch die Notwendigkeit des Eingriffs neu zu bewerten. Derzeit komme ich ziemlich gut auch ohne die Ablation zurecht, muss allerdings, vor allem wenn es bergauf geht, "etwas kürzer treten". Ich denke, dass ich im Bedarfsfall zunächst lieber noch einmal eine Schrittmacher-Kardioversion durchführen lassen sollte. Diese war bereits einmal nach dem Schrittmachertausch erfolgreich vorgenommen worden. Dass einige Zeit später wieder ein Vorhofflattern akut wurde, könnte eventuell (?) mit einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren zusammenhängen (Absetzen von Bisoprololfumarat als notwendige Maßnahme vor dem Ablationstermin; körperliche Überanstrengung). Das ist allerdings nur ein vager Verdacht meinerseits.

Angela G. aus Bad Kissingen (15.03.2020): Ihre Informationen zu diesem Thema, haben meine bisherige Unwissenheit über die Katheterablation, sehr verständlich, speziell für mich als Laie, in Aufklärung gewandelt! Vielen Dank!

Rosmarie Z. aus Lüneburger Südheide (15.03.2020): Bei mir wurde 2012 eine Katheter Ablation des paroxysmalen VHF im HGZ in Bad Bevensen im Rahmen einer Studie durchgeführt. Leider konnte das VHF nie ganz beseitigt werden,ich leide daran seit 22 Jahren, bin heute 77 Jahre. Da ich dort bereits 10 Jahre in Behandlung bin und bei mir rechtzeitig eine Rechtsherz-Insuffizienz festgestellt wurde, hat man keine weiteren Ablationen bei mir durchgeführt. Die Vorhofflimmer Attacken nach der Ablation hielten sich im Rahmen, 1-2 mal im Monat bis ich 10/2017 abermals an der LWS operiert wurde. 5 Tage nach der OP bekam ich Vorhofflattern welches nach einigen Stunden in VHF überging. Im weiteren Verlaufe trat das VHF wieder sehr häufig auf, manchmal 1-3 mal pro Woche, es folgten mehrere stat. Aufenthalte, wo nur medikamentös das VHF beendet wurde. Am 07. Aug. 2018 kam es dann zu Prä- bzw. Synkopen mit Sturz und man entschied sich zur sofortigen Implantation eines bipolaren HSM der Marke Biotronik. Vielleicht interessant für andere Patienten: jetzt tritt das VHF ca. 1x pro Monat in weitaus schwächerer Form auf und insbesondere, wenn ich mich physisch etwas zu sehr angestrengt habe, dann nehme ich sofort 100 mg ASS, 1x Thromcardin Complex, je nach Höhe der Pulsfrequenz, diastol. RR 25-50 mg Methoprolol, 4-8 mg Candesartan und 1/2 Dalmadorm (wurde vom HGZ ausprobiert). Dann schlafe ich meist ein und das VHF hört nach 3 - 5 Stdn. auf. Die modernen Blutverdünner, wie insbesondere Eliquis habe ich nur schlecht vertragen, unter Eliquis kam es zu Hautausschlag und Blutungen im Mundbereich. Nach der Ablation 2012 wurde Xarelto verordnet, das führte zu heftigen Blutungen aus der Nase. Im richtigen KH, die täglich Ablationen durchführen, ist das Risiko gering. Daß man sich bei mir für keine weiteren Ablationen entschieden hat, hängt mit dem Alter und Vorerkrankungen zusammen. Fühle mich im HGZ in Bad Bevensen auch immer gut aufgehoben, dort wird im Ärztegremium immer von Fall zu Fall entschieden.

Ernst B. (15.03.2020): Ich hatte auch zwei Katheterablationen. Eine Katheterablation erfolgte durch Hitze und eine durch Kälte. Bei mir waren beide Katheterablationen erfolglos. Ich habe weiterhin permanentes Vorhofflimmern, welches durch meinen Kardiologen in regelmäßigen Abständen überwacht wird. Nach dem zweiten Eingriff dauerte es mehr als 6 Monate, bis ich keine Schmerzen mehr hatte. Ich würde k e i n e weitere Katheterablation durchführen lassen und auch mein Arzt hat mir davon abgeraten.

Bernd J. (15.03.2020): Ich habe schon zwei Ablationen hinter mir. Die erste vor ca. 10 Jahren (mit 70 J.), mußte nach 4 Monaten wiederholt werden hielt dann aber ca. fünf Jahre. Beide wurden im Rhön-Klinikum durchgeführt. Von einer dritten wurde mir abgeraten. Danach Marcumar und seit ca. 3 Jahren Pradaxa 110 mg und Betablocker 10 mg. Ich hoffe, es geht damit noch einige Zeit ...

Renate K. aus Dillenburg (15.03.2020): Ich habe zwei Ablationen in der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim gemacht bekommen und bin sehr zufrieden.

Ohne Namen (15.03.2020): Habe vor ca. 3 Jahren eine Katheterablation bekommen, ging bis jetzt alles recht gut. Allerdings traten jetzt wieder die alten Probleme auf, Schwindel, Schweißausbrüche und vor allem Atemnot. War jetzt zum 5. Herzkatheter( 2020) in der Uni Würzburg. Einen Stent brauche ich nicht, aber bei einer LVEF ( 35%),wurde eine ICD-Implantation empfohlen. Hat jemand Erfahrung damit? Und wo bekommt man entsprechende Prospekte dafür?

Wolfgang T. aus Wandlitz (15.03.2020): Ich bekam im Juni 2018 eine Ablation. Eine Woche danach hatte ich wieder heftiges VHF. Die Ärzte entschieden sich für eine Aufsättigung und nachfolgende Behandlung mit Amiodaron. Vor und nach der Aufsättigung bekam ich eine Kardioversion. Diese Behandlung war erfolgreich. Das Vorhofflimmern verschwand völlig. Nach ca. 6 Monaten entschieden wir uns, auch das Amiodaron abzusetzen. Ich habe nun seit fast zwei Jahren keine Episoden mehr. Das weiß ich, weil mir ein Eventrekorder implantiert wurde, der die Herztätigkeit aufzeichnet. Ich bin zufrieden. Vielleicht wäre der Erfolg der Behandlung auch ohne Ablation erreicht worden, aber das ist müßig. Nun überlege ich, auch das Eliquis durch ASS 100 zu ersetzen. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und seit 15 Monaten im Ruhestand. Mein Eindruck ist auch, dass die damit verbundenen Lebensumstände sehr viel bewirkt haben.

K. aus Dornburg (15.03.2020): Ich finde den Artikel sehr sinnvoll. Ich hatte auch Herzrhythmusstörungen und hatte vom Kardiologen eine Ablation empfohlen bekommen. Natürlich muss man sich bewusst sein, dass jeder Eingriff ein Risiko mit sich bringt und Komplikationen auftreten können. Daher ist es sehr wichtig, sich zum einen vom Facharzt beraten zu lassen und zum anderen sich von unabhängiger Seite, z. B. hier bei Ihnen, zu informieren. Nur dann kann man abwägen, ob man sich zu diesem Eingriff entschließt. Ich kann für mich nur sagen, dass ich froh bin, und habe den Eingriff hinter mir und mir geht es seitdem gut.

Wilfried H. aus Mehlingen (15.03.2020): Auch ich hatte noch im letzten Jahr Vorhofflimmern. Mein Kardiologe hat mir eine Kardioversion empfohlen, womit ich bis heute sehr zufrieden bin.

V.K. aus Hanau (15.03.2020): Im Normalfall kann die Ablation sicher ein Segen sein. Aber leider gibt es auch viele Fälle, die die Herzsituation "verschlimmbessern". Obwohl ich immer in großen Zentren behandelt wurde, mussten bei mir insgesamt 5 erfolglose Ablationen - jedes Mal mit schweren Komplikationen (lebensgefährliche Perikardtamponade, AV-Fistel,Verletzung eines Gefäßes in der Leiste: Not-OP, etc.) vorgenommen werden, die u.a. zu unkontrollierbaren Tachykardien (bis über 220 HFZ) mit unzähligen Einlieferungen in Notaufnahme und auf Intensivstation,geführt haben. Der eingesetzte Okkluder ("Schirmchen") schließt nicht- es ging eigentlich immer alles schief....Inzwischen mußte als letztmögliche Chance eine AV-Knoten-Ablation mit Einsetzen eines Schrittmachers durchgeführt werden. Das Ganze hat im Laufe der Jahre u.a.zu einer hochgradigen (III) Rechtsherzinsuffizienz mit Lungendochdruck geführt mit deutlich verringerter Lebenserwartung.... mein Fazit: Unbedingt hätte eine bessere Aufklärung stattfinden müssen, vor allem auch bezgl. der möglichen Langszeit-Schäden am Herzen. hätte ich das Ergebnis all der Eingriffe am Anfang meines Leidensweges gewußt, hätte ich gar nichts machen lassen. Das Ergebnis wäre bestimmt auch die Herzinsuffizienz geworden, ich hätte mir aber viel Leid,Tränen,Angst,Schmerzen und Traumata erspart.

Franz B. aus Rattiszel (15.03.2020): Ich hatte 2017 eine Ablation in Regensburg bei den Barmherzigen Brüdern vornehmen lassen. Das gesamte Umfeld incl. Vorinformation war sehr gut. Den Eingriff habe ich ohne Komplikationen überstanden und bin seitdem beschwerdefrei.

Friedrich B. aus Köln (15.03.2020): Dem kann ich nur zustimmen, ich habe eine Katheter Ablation in einem erfahrenden Khs. durchführen lassen ohne Komplikation und das mit 79 Jahren.

Gerhard G. aus Garching (15.03.2020): ich bin 70 Jahre alt und habe vor 3 Wochen im Herzzentrum München eine Untersuchung meiner Extra-Systolen machen lassen und warte auf das Ergebnis. Ihr Bericht bestätigt meine Entscheidung das Herzzentrum München für eine Untersuchung ausgewählt zu haben :-)

Sylvia B. aus Seligenstadt (14.03.2020): Ich hatte 1 Ablation schon 2004 gemacht bekommen und bin seither ohne Vorhofflimmern. Es war die beste Entscheidung.

Wilfried W. aus Lilienfeld (14.03.2020): Nach der 2. Ablation geht es mir sehr gut. Ich würde den Eingriff jeder Zeit wieder machen lassen.

Rolf F. aus Wuppertal (14.03.2020): Ich habe drei Ablationen hinter mich gebracht und alle gut überstanden. Mit den richtigen erfahrenen Ärzten ist das überhaupt kaum ein Risiko. Das war in dem Herzzentrum Helios Klinikum in Wuppertal Elberfeld der Fall, wo ich den Ärzten sehr dankbar bin, dass sie das so gut über die Bühne gebracht haben.

Erwin F. aus Rangendingen (14.03.2020): Ich hatte regelmäßig Herzrhythmus-Störungenund Vorhofflimmern. Nach gründlicher Untersuchung wurde mir zur Ablation geraten. Nach einem guten Vorgespräch mit einem Arzt habe ich mich zur Ablation entschieden. Nach der Ablation (ohne Komplitationen) waren die Beschwerden verschwunden. Nach ca. 9 Monaten traten jedoch dieselben Symptome wieder auf. So ging das dreimal. Nach der 3. Ablation bin ich nunmehr seit ca. 3 Jahren beschwerdefrei. Mein erhöhter Blutdruck, der schon vorher behandelt wurde, wird nach wie vor medizinisch behandelt. Gleichzeitig nehme ich auch blutverdünnende Mittel. Die Behandlung wurde in Tübingen duchgeführt. Der Klinikaufenthalt dauerte nur 2-3 Tage. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, weil alles so gut geklappt hat.

Wolfgang H. (14.03.2020): Nach häufigen Herzrhythmusstörungen haben Kardiologen eine Ablation dringend angeraten. Im Gegensatz zu einem Herzchirurgen, der davor warnte. Seit ich das Medikament Grataegutt 450 nehme, sind die Störungen praktisch beseitigt. Ohne Ablation.

Günter L. aus Berlin (14.03.2020): Ich bin 85 J. Habe seit fast 20 Jahren VHF. Eine Ablation in früher Phas erwartet erfolgreich, aber nicht lange anhaltend. Von einer späteren Ablation wurde mir von einem Spezialisten abgeraten, wenn ich keine Atacken und Beschwerden habe. Seitdem lebe ich so recht gut damit, zumal sich mit der Zeit Herzschwäche und div. Klappenundochtogkeiten eingeteilt haben. Lebe seit Langem mit Gerinnungshemmern (seit 2 J. Xarelto; also keine Blutkontrolle mehr) und komme damit gut zurecht.

Joachim aus Ulm (14.03.2020): Ich habe mich im Juli 2018 einer Katherablation an einer Uniklinik unterzogen. Der Eingriff hat 5 Stunden gedauert. Wegen Vorhofflimmern und - flattern. Alles ging gut - es gab keine Komplikationen. Ich hatte großes Vertrauen in den Arzt. Mit Recht!

J. aus Bochum (14.03.2020): Im letzten Jahr wurde bei mir innerhalb von zwei Wochen zweimal eine Ablation vorgenommen. Ich war in Essen im Elisabeth (Contilia) Krankenhaus. Hier werden ca. 700 Ablationen im Jahr durchgeführt. Fühlte mich sehr gut aufgehoben.

F. aus Edemissen (14.03.2020): Ich habe bereits drei Katheterablationen hinter mir. Leider ohne Erfolg, zur Zeit bekomme ich regelmäßig alle 2-3 Wochen Herzrhythmusstörungen.(Vorhofflimmern) Ich habe verschiedene Medikamente eingenommen,nichts hilft.Bin nicht geneigt, nochmals die Ablation zu wiederholen!!

H. K. aus Isselburg (14.03.2020): Bei mir wurde im August 2019 eine Ablation durch die rechte Leiste durchgeführt. Gleichzeitig wurde mir ein Eventrekorder eingesetzt. Am folgenden Tag hatte ich wiederholt Vorhofflimmern. Daraufhin wurde mir am nächsten Tag(ein Samstag) ein provisorischer Herzschrittmacher außerhalb des Körpers durch die linke Leiste gesetzt. Das Wochenende verbrachte ich auf der Wachstation. Am Montag bekam ich dann einen Herzschrittmacher eingesetzt, wobei gleichzeitig der provisorische Schrittmacher und der Eventrekorder entfernt wurden. Womöglich hätte ich mir die Ablation mit Eventrekorder und provisorischem Schrittmacher ersparen können, ganz abgesehen von den immensen Kosten als Privatpatient.

Ernst B. aus Neustadt (14.03.2020): Hatte 3 Ablationen! Vorhofflimmern tritt immer mal sporadisch für Sekunden auf! Leider bekam ich nach der 3. Ablation sehr viele, unangenehme Extrasystolen, die beinahe schlimmer sind ais das Vorhofflimmern!

Mego E. aus Wuppertal (14.03.2020): Man sollte darauf hinweisen , wie lange z.B. so eine Ablation dauern kann und wie wenig erfolgreich . Bei mir war es die 3. Ablation . Ich habe jetzt 2 x 7 Stunden im OP verbracht und noch ist kaum eine Besserung eingetreten . Auch so etwas gibt es und das sollte man ganze klar sagen

Wilma L. aus Mössingen (14.03.2020): Ich bin selbst vor 2 1/2 Jahren ablatiert worden. Es gab keinerlei Probleme, seit einem halben Jahr treten wieder gehäuft Vorhofflimmersequenzen auf, sodass mein Kardiologe mir erneut zu einer Ablation geraten hat. Wenn Corona vorbei ist, hoffentlich bald, werde ich es mir überlegen.

Ulrich K. aus Goslar (14.03.2020): Ich (80) habe zwei Katheterablationen (gegen Flattern 2005 und Flimmern 2013) im Herzzentrum Leipzig hinter mir, beide erfolgreich. Außerdem Herzinfarkt 2016. Seit etwa 3 Jahren folgten nun ständige (!!!) Extrasystolen, die ich auch ständig im Tinnitus höre. Meine Leistungsfähigkeit -überdurchschnittlich - ist dadurch nicht beeinträchtigt. Sollte man die Extrasystolen nun auch in meinem Alter ablatieren lassen?

Gerhard P. aus Langenzenn (14.03.2020): Was kann man machen, wenn aufgrund von zu dünnen Venen die Kathederablation abgebrochen wurde?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Haben Sie schon in das » Archiv der Online-Sprechstunde geschaut? Oft ist hier eine Antwort schnell zu finden. Alternativ nutzen Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung. An dieser Stelle können unsere Herzexperten keine Fragen beantworten. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Stefanie H. aus Berlin (14.03.2020): Ich hatte einige sehr schwere Vorhoffflimmeranfälle mit Herzrasen, unregelmäßigem Puls, Luftnot und Urindrang. Bei meiner Freundin dagegen wurde Vorhoffflimmern zufällig im Routine EKG entdeckt. Ich habe 2018 eine Ablation durchführen lassen und bin sehr froh, denn die Anfälle sind seitdem nicht mehr aufgetreten und mit den gelegentlichen "Salven" kann ich gut leben. Beide nehmen wir unterschiedliche Blutverdünner, ich habe einige nicht vertragen, bin jetzt aber mit Eliquis zufrieden. Bei belastendem,schweren Vorhoffflimmern würde ich immer zur Ablation in einer Kardiologie mit Erfahrung raten.

Helmut A. aus Lautertal (14.03.2020): 2019 ließ ich mit 65 Jahren, nach mehr als 30 Jahren Vorhofflimmern, an einem großen Herzzentrum eine Ablation durchführen. Die Beschwerden kamen in unregelmäßigen Abständen, von wenigen Tagen bis mehreren Wochen, meist nachts und dauerten von 30 Minuten bis 2 Stunden. (Paraxysmales Vorhofflimmern)In den ersten Jahren konnten die Ereignisse nicht mit EKG dokumentiert werden, da sie immer vorüber waren, bis ich einen Arzt erreicht hatte. Anfänglich konnten sie durch Trinken von kaltem Wasser und Anhalten der Luft unterbrochen werden, später funktionierte das nicht mehr. Im März 2019 wurde eine Ablation der langsamen Bahn des AV-Knotens durchgeführt. Ich bin beschwerdefrei und froh, dass ich den Eingriff habe durchführen lassen.

Jupp H. aus Bonn (14.03.2020): Ich lebe seit Vorhofflimmern 2011 (einmalige Kardioversion) gut eingestellt mit Flecainid und Bisoprolol, von Ablation wurde seinerzeit abgeraten, keine weiteren Herzerkrankungen.

Mark S. aus Rhein-Sieg-Kreis (14.03.2020): Ich (heute 56) habe zwischen 2008 und 2014 fünf Ablationen in insgesamt drei Klinken machen lassen müssen. Der Eingriff selbst ist unproblematischer als früher ein Zahnarztbesuch. Viermal hat es nicht geklappt, einmal gab es Komplikationen (mehrfache Kardioversion erforderlich) beim fünften Mal (Deutsches Herzzentrum München) klappte es zum Glück dann doch. Kein Vorhofflimmern mehr zu haben ist ein kaum beschreiblicher Zuwachs an Lebensqualität. Ich bin völlig beschwerdefrei, treibe (mäßig) Sport und brauche keine Medikamente mehr.

Ohne Namen (14.03.2020): Hatte einer sehr guten Bekannten unserer Familie geraten, sich die Ablation nicht machen zu lassen, noch einen Tag vor der Operation. Sie ist während der Ablation getsorben. Perforierung. Sie war 75. Der Arzt hat sich entschuldigt. Großartig. Man hatte Ihr gesagt, das wäre inzwischen eine Routine-Angelegenheit.

Erich J. aus Nettetal (14.03.2020): Das ist eine gute Erklärung, die mich beruhigt. Danke.

Gunter F. aus Wiesbaden (14.03.2020): Ich habe bei Vorhofflimmern zwei Kathederablationen überlebt. Die Zweite war mit argen Komplikationen verbunden. Beide Eingriffe haben absolut nichts genützt. Nun habe ich immer noch Vorhofflimmern, aber einen Herzschrittmacher.

Klaus S. aus Kaiserslautern (14.03.2020): Bei mir wurde auch eine Katheterablation gemacht, leider ohne Erfolg. Bin nicht geneigt, nochmals die Ablation zu wiederholen!!

Ludwig L. aus Nürnberg (14.03.2020): Ich habe 3 Ablationen benötigt und das Vorhofflimmern war beseitigt. Trotzdem muss ich täglich Blutverdünner schlucken. Im Nachhinein bin ich unsicher, ob die 3 Ablationen sinnvoll waren.

Susanne T. aus Hamburg (14.03.2020): Ich habe nach einer Katheterablation im Oktober 2019 kein Vorhofflimmern mehr. Nur im ersten Monat nach der OP hatte ich drei Rezidive, die durch Kardioversion gestoppt wurden.

Wolfgang K. aus Seddiner See (14.03.2020): Sehr hilfreich. Ich stand 2018 kurz vor einer Katheterablation. Wie ein Wunder am Vorabend des Eingriffes hat sich mein Herz besonnen und das Vorhofflimmern hatte sich erledigt und der Eingriff war somit gegenstandslos.

Ohne Namen aus Leipzig (14.03.2020): Ich hatte schon 2 Mal eine Katheterablation und 2 Stents erhalten, aber keine Probleme bekommen. Man braucht keine überzogene Angst zu haben.

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Vorhofflimmern: „Gibt es eine Alternative zu Ablation und Rhythmus-Medikamenten?“

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