Hochwertiger Herzstiftungs-Ratgeber

Welchen Herzpatienten eine Herzpumpe oder ein Kunstherz helfen kann

Viele Herz-Kreislauf-Krankheiten hinterlassen im Laufe der Zeit deutliche Schäden am Herz. Für Betroffene ist das oft daran erkennbar, dass mit nachlassender Herzleistung das Treppensteigen anstrengender wird oder der verschlechterte Blutfluss zur Wassereinlagerung (=Ödeme) in den Beinen führt und die Schuhe dann immer schlechter passen.

Während bei einer leichten Herzschwäche meist mit Medikamenten und einem durchdachten Bewegungsprogramm gut geholfen werden kann, stoßen die Therapie-Möglichkeiten bei einer schweren Herzschwäche oft an ihre Grenzen. Für Hoffnung sorgen dabei seit einiger Zeit Herzunterstützungssysteme, die oft auch einfach als Kunstherz oder künstliche Herzpumpe bezeichnet werden. Umfangreiche Infos dazu finden Sie im neuen Herzstiftungs-Ratgeber, der in Zusammenarbeit mit Unikliniken und spezialisierten Herzzentren erarbeitet wurde und den Sie hier als PDF kostenfrei erhalten.

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Titel: „Leben mit einem Kunstherz - Ein Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Interessierte“
Federführende Autoren: Prof. Dr. med. Stefan Klotz, stellvertretender Direktor der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck; Prof. Dr. med. Udo Boeken, Oberarzt der Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf; PD Dr. med. Alexander Assmann, Oberarzt der Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf.
Redaktion: Renate Horst, Diana Edzave.

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Bislang 9 Kommentare zu diesem Herzstiftungs-Ratgeber

Jörg S. aus Seengen (11.07.2020): Leider hat man mir zuerst einen Ladenhüter im Inselspital Bern montiert. Zum Glück war man nach einem Jahr und sechs Thrombosen bereit das neuste Gerät für weitere CHF 750?000 zu montieren. Nun geht alles perfekt seit einem Jahr. Sport ist gut möglich und arbeiten auch. Bin sehr zufrieden.

Kirsten B. aus Bremen (05.01.2020): Mein Mann(54) hat eine Pumpleistung von 23% seit 9 Jahren und es geht ihm stabil schlecht. Ich bemerke das es immer weiter Bergab mit ihm geht, warum hat es noch kein Kardiologen in betracht gezogen ob für ihn ein Kunstherz in Frage kommen würd, er macht bei den kleinsten Anstregungen schon schlapp 5 Schritte gehen, altes oder feuchtes Weter, das wirkt sich sehr auch auf seine Psyche aus und es kommen immer mehr andere Krankenheiten dazu. Wie Diabetes und Rheuma.

Sylvia K. (10.06.2018): Mein Schwager hat vor 4 Wochen ein Kunstherz erhalten .Er erholt sich erstaunlich schnell und geht jetzt schon auf eine periphere Station und dann in die Reha.

Jörg L. aus Hannover (01.04.2018): Ich habe seit fast 6 Jahren ein Linksherzunterstützungssystem (Kunstherz). Es wurde mir in einer Notfall-OP in der MHH implantiert. Mit einigen Einschränkungen kann ich damit aber recht gut leben und hoffe, dass es noch ein paar weitere Jahre werden.

Andrea H. aus Weißenfels (20.01.2018): Seit März 2017 ist mein Mann Kunstherzträger. Er wurde im Herzzentrum Leipzig für diesen schweren Eingriff vorbereitet und operiert. Das war noch die einzige Möglichkeit, das Leben weiterhin zu leben.

Harald G. aus Wien (26.05.2017): Seit circa 4 Jahren habe ich mein Kunstherz. Nach Infarkt kam es zur Stentthrombose und circa 1 Jahr danach bekam ich das Kunstherz mit Ziel HTX. Es geht mir hervorragend und ich nehme an Volksläufen teil. 5 - 10 km Läufe bereits absolviert, nächstes Ziel ist Halbmarathon. 20 Kilo abgenommen und nur mehr 3 Tabletten pro Tag. Eine bereits angebotene HTX habe ich verschoben bis auf weiteres, da ich mir kaum noch eine Lebensqualitätsverbesserung vorstellen kann. Ich reise, mache viel Sport und genieße die geschenkten Jahre. Mein HM2 läuft ohne Probleme und manchmal vergesse ich sogar, dass ich ihn habe.

Werner E. aus Allschwil (15.03.2017): Dies dürfte für viele Patienten die einzige Möglichkeit sein, das Leben noch wirklich lebenswert zu machen. Sicher ist sehr wichtig von den Ärzten gut beraten zu werden.

Hilke A. aus Meppen (09.03.2017): Sehr informativ und gut!

Wolfram F. aus Markranstädt (08.03.2017): Seit genau 1 Jahr trage ich ein Linksherzunterstützungssystem und bin allen dankbar, die im Herzzentrum Leipzig mein Leben verlängert haben.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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