Herzstiftungs-Sprechstunde

Plötzlich schneller Puls: „Muss ich mir Sorgen machen?“

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius | Bislang ➞ 165 Kommentare  

Schneller Puls

Wenn aus dem Nichts heraus die Herzfre­quenz in die Höhe geht, kann sich das sehr be­ängs­ti­gend anfühlen. Und manchmal steckt auch tatsächlich eine Herz­krank­heit dahinter, was man zeitnah abklären lassen sollte. In bestimmten Fällen muss bei Herzrasen zudem direkt die Not­ruf­num­mer 112 gewählt werden, wie die folgende Experten-Antwort aus der Herzstiftungs-Sprechstunde unterstreicht.

Die Sprechstunden-Frage: Mehrmals hatte ich nachts eine hohe Pulsfrequenz verbunden mit häufigem Wasserlassen (in Minutenabständen). Folgende Blutdruckwerte habe ich dabei gemessen:

0:30 Uhr: 157/75 mmHg, Puls 123
1:00 Uhr: 175/86 mmHg, Puls 128

Was könnte die Ursache sein? Muss ich mir deshalb Sorgen machen? (Gesine C., Jena)

Die Experten-Antwort:

Dr. med. Vinzenz von Kageneck
Dr. med. Vinzenz von Kageneck.

Ein schneller Puls ist eine völlig normale Kör­per­reak­tion, wenn dies z. B. unter körperlicher Belastung auftritt oder bei Aufregung bzw. in Angst-Situationen. Kommt es dagegen ohne ersichtlichen Grund zu Herzrasen, sollte unbedingt eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Geklärt werden muss insbesondere, ob hinter dem schnellen Puls eine ernstzunehmende Herzrhythmusstörung wie etwa Vorhofflimmern steckt, was auf keinen Fall übersehen werden darf. Denn Vorhofflimmern kann den Blutfluss im Herz massiv stören und dadurch Blutgerinnsel entstehen lassen, die im Laufe der Zeit mit dem Blutstrom ins Gehirn gelangen. Kommt es dort zur Verstopfung von Blutgefäßen, droht in einzelnen Gehirnarealen ein Mangel an sauerstoffreichem Blut, der zum Absterben von Hirngewebe und damit zu einem Schlaganfall führen kann.

Deshalb gilt: Herzrasen, das nicht auf körperliche Belastung, Angst oder Aufregung zurückzuführen ist, sollte man möglichst schnell abklären lassen. Wie Sie im Einzelfall genau vorgehen müssen, hängt von den Begleitumständen ab. Treten z. B. gleichzeitig im Brustbereich Warnsignale auf wie etwa Schmerzen, ein starker Druck oder ein brennendes Gefühl, ist umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Denn solche Beschwerden können auf eine gefährliche Unterversorgung des Herzmuskels mit sauerstoffreichem Blut hinweisen und in einen Herzinfarkt münden (s. auch ➞ Herzinfarkt-Alarmzeichen). Ähnliches gilt für Herzrasen, das zusammen mit plötzlicher Atemnot oder deutlichen Schwindel-Beschwerden bzw. Bewusstseinsstörungen auftritt, was auf ein gefährliches Nachlassen der Pumpfunktion des Herzmuskels hindeuten kann und daher ebenfalls das Wählen der 112 erfordert.

Tritt ungeklärtes Herzrasen dagegen alleine auf, also ohne begleitende Alarmzeichen, steht vor allem die sofortige Anfertigung eines EKGs im Vordergrund und zwar unbedingt solange das Herzrasen noch anhält. Denn nur dann lässt sich im EKG sehen, ob Vorhofflimmern dahintersteckt. Ist das Herzrasen wieder vorbei, kann dazu mit dem EKG rückwirkend keine Aussage mehr gemacht werden. Die dringende Empfehlung lautet daher, die nächste erreichbare Möglichkeit zur Aufzeichnung eines EKGs zu nutzen, wofür Sie sich ohne Zeitverlust am besten in die Praxis Ihrer betreuenden Ärztin oder Ihres betreuenden Arztes begeben. Ist dies nicht möglich, lässt sich auch eine fremde in der Nähe befindliche Praxis für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin aufsuchen, wo man um ein umgehendes EKG bittet. Am Wochenende oder nachts sind zudem Notfallambulanzen oder Aufnahmestationen von Krankenhäusern eine gute Empfehlung. An all diesen Stellen ist es völlig normal, dass kurzfristig ein EKG bei Patienten gemacht wird, die dort vorher nicht in Behandlung waren und wozu ich Betroffene nur ermutigen kann, um die Chance für die Ursachen-Klärung nicht verstreichen zu lassen, was leider viel zu oft der Fall ist.

Hinweis: Welche Möglichkeiten darüber hinaus von technischer Seite bestehen, um Vorhofflimmern z. B. mit sogenannten Ereignisrekordern oder einem Langzeit-EKG aufzudecken, wird die Herzstiftung in dem neuen und umfangreichen Ratgeber zum Thema „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ erläutern, der zu den nächsten Herzwochen im November erscheint und dann hier auf den Herzstiftungs-Internetseiten erhältlich ist.

Gute Schutzmöglichkeiten bei Vorhofflimmern

Sollte sich Vorhofflimmern als Ursache des Herzrasens herausstellen, kann man sich mit gerinnungshemmenden Medikamenten erfreulicherweise meist sehr gut vor der Gerinnselbildung im Herz und der nachfolgenden Schlaganfall-Gefahr schützen. In Frage kommen dafür z. B. Marcumar, Falithrom oder einer der neueren Gerinnungshemmer wie etwa Eliquis, Lixiana, Pradaxa oder Xarelto.

Zusatz-Information: Der in der Sprechstunden-Frage geschilderte Harndrang ist bei Vorhofflimmern keine Seltenheit. Denn Vorhofflimmern kann im Herz zu einer verstärkten Dehnung der Vorhöfe führen, was für den Körper normalerweise ein Zeichen ist, dass sich zu viel Flüssigkeit im Blutkreislauf befindet. Der Körper versucht dann verstärkt Flüssigkeit auszuscheiden, u. a. indem die Herzwände vermehrt das Hormon ANP in den Blutstrom abgeben, das die Harnbildung in den Nieren anregt.

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Ratgeber HerzrhythmusstörungenEmpfehlung der Herzstiftung: Worauf kommt es bei Herzrhythmusstörungen an? Umfangreiche Informationen dazu gibt der abgebildete 144-seitige Sonderband, den die Herzstiftung allen Menschen mit Rhythmusstörungen emp­fiehlt. Als Mitglied können Sie sich den Band ➞ hier kostenfrei herunterladen.

Die Sprechstunden-Frage hat beantwortet: Dr. med. Vinzenz von Kageneck, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie.

Redaktion: Dr. med. Karl Eberius

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Bislang 165 Kommentare  

Dieter L. aus Bischberg (28.06.2020): Mir wurde 2005 - 2006 innerhalb von 14 Monaten 3 mal eine mechanische Aortenklappe eingesetzt. Seit dieser Zeit achte ich sehr auf meine Herz- und Lungenfunktionen. Im Mai 2020 hatte ich sehr hohen Puls (180 bei sonst 60). Ich hatte ein Gefühl, als ob das Herz im Körper sich von einer Seite auf die andere bewegt, auch Luftnot hatte ich. Mein Kardiologe überwies mich ins Klinikum in Bamberg. Dort wurde ich trotz Corona-Umfeld stationär aufgenommen und auch auf erst mal auf Corona getestet (negativ!). Am nächsten Morgen wurde an mir zuerst eine TEE (genaues Herz-Echo über die Speiseröhre) wegen Ausschluss einer Gerinnsel-Bildung, und anschließend eine Elektro-Kardioversion bei Herzrhythmus-Störungen vorgenommen. Beide Eingriffe habe ich "verschlafen". Einen Tag später wurde ich als geheilt entlassen. Ich kann nur jedem empfehlen, aufgetretene Herzprobleme nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und den nächsten Arzt oder eine Klinik aufzusuchen, denn da kann einem geholfen werden.

M.W. (24.06.2020): Vielen Dank für das bereitstellen der Informationen. Hatte bisher nur einmal ohne Sport einen hohen Puls von 159 gemäß Pulsuhr für 1 Std. Normal Ruhepuls 53 während der letzten 12 Monate. Habe das nur bemerkt weil die Uhr bei abnormalem Puls Alarm gibt.

Elke N. aus Bergheim (12.06.2020): War oft beim Hausarzt wegen schnellen puls wäre nicht schlimm habe heute ekg bekommen alles gut bis auf das der puls zu schnell ging aber darauf hat er nix gesagt

Ulrich L. aus Emsdetten (12.05.2020): Die Information war hilfreich. Es wurde temporär die Gabe von Metoprolol 47,5 mg verdreifacht. Ich bin NYHA 3 Patient

H. P. aus Berlin (28.04.2020): Ab wann ist ein Puls zu schnell, z.B. in Ruhe über ... Abhängig vom Lebensalter ??? Vielleicht eine kleine Tabelle. Vielen Dank

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Um Ihre Frage bestmöglich zu beantworten, wenden Sie sich bitte direkt an die » Sprechstunde der Herzstiftung oder schauen Sie in das » Archiv der Online-Sprechstunde. Oft ist hier eine Antwort schnell zu finden. An dieser Stelle können unsere Herzexperten keine Fragen beantworten. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Frieda B. (27.04.2020): Ich habe vor 3 Jahren eine neue biologische Herzklappe bekommen, die darauffolgenden Kontrolluntersuchungen beim Kardiologen waren immer unauffällig, letztmals am 2.3.20 Ich bewege mich viel (regelmäßiges Walken) und hatte dabei nie Probleme. Nun trat jetzt 2 mal Herzrasen auf (130-160 Puls bei normalem Blutdruck), auch bei Ruhe. Ich habe mich noch nicht beim meinem Hausarzt in die Sprechstunde getraut wegen Corona. Muss ich mir ernsthaft Sorgen machen wegen Vorhofflimmern oder kann es an der allgemeinen Angstsituation wegen Corona liegen. Mein Mann und ich sind hier sehr vorsichtig, unsere Kinder kaufen auch für uns ein und wir haben keinen nahen körperlichen Kontakt zu ihnen bei verschiedenen Wohnungen und Wohnorten.

Herzberg aus Duderstadt (26.04.2020): Ich habe öfters einen hohen Puls, auch in der Nacht und auch ohne Anstrengung. Ich bin 2x am Herzen ablatiert, sowie eine Verödung der Lungenarterien und mache mir nun Sorgen. EKG und Ultraschall waren ohne Befund.

Ursula S. aus Dresden (23.04.2020): Erhielt am 1.4.2020 eine neue Aortaherzklappe TAVIu.am 2.4. Einen Herzschrittmacher.Mein Puls schnellt nur beim Aufstehen und Laufen i.d. Wohnung bis auf 115 begleitet von Luftnot. Mit diesem Ergebnis wurde ich auch nach 3 Wochen entlassen. Nun bin ich in der Wohnung als Alleinversorger und habe große Probleme mit der Luft aufgrund des hohen Pulses. Was kann ich tun? Med.: Verapamil 80, Einnahme früh, mittags und abends sowie Losartan 50, Einnahme früh und abends. Habe eine Sklerodermie und darf keine Betablocket nehmen.

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Brigitte O. aus Meerbusch (20.04.2020): Für mich sind diese Kommentare immer sehr hilfreich,danke dafür.

Christian G. aus Nürnberg (20.04.2020): Symptomatik und daraus abzuleitendes Verhalten sind gut erklärt.

Silvia O. aus Berlin (20.04.2020): Ich wußte z.B.nicht, daß der plötzliche Harndrang damit in Verbindung steht. Ich nehme durch meine Rhythmusstörung Eliquis ein. Ich danke für Ihren Hinweis.

Margarete M. aus Elixhausen (19.04.2020): Durch eine allergische Reaktion oder eine Reaktion auf Histamin habe ich einen ganz plötzlich sehr schnellen Puls bekommen. Das war sehr beängstigend, ich wusste ja zuerst nicht, was los ist. Nach einer halben Stunde hat sich das wieder beruhigt, und etliche Stunden später kam das wieder, jedes Mal, nachdem ich etwas Bestimmtes gegessen hatte. Seit ich das nicht mehr esse, tritt das nicht mehr auf. Ich habe als Grunderkrankung eine kompensierte Herzschwäche und belastungsabhängige Rhytmusstörungen, zusätzlich allergisches Asthma und insgesamt sehr viele Allergien. Auch bei einer schweren Erdnussallergie habe ich vor Jahren schon einmal Herzrasen bekommen, das hat ca. 1 Stunde angedauert, auch da wusste ich zuerst nicht, dass es eine Allergie war, das hat sich erst nachher herausgestellt.

Monella aus Hennef (19.04.2020): Ich bekomme exakt die gleichen Beschwerden (Herzrasen, Harndrang, Rhythmusstörungen, dazu Druck auf beiden Halsschlagaderseiten bis hin zu leichten Ohrenschmerzen) alle paar Monate aus heiterem Himmel, meist gegen 3 Uhr nachts, oft auch im Urlaub. Seit 2 Jahren habe ich einen Stent wegen einer hochgradigen LAD-Stenose. Da ich 74 Jahre alt bin und ein ruhiges, angst- und sorgenfreies Rentnerinnendasein führe, beunruhigen mich diese Anfälle sehr. Ob das Vorhofflimmern ist, weiß ich nicht. Meinen Hausarzt kümmert das wenig, eine Überweisung zum Kardiologen hält er nicht für notwendig. Sein Kommentar: "Ich war selbst mal Oberarzt in der Kardiologie des ...-Krankenhauses. Nehmen Sie einfach 1 Tbl. Bisoprolol"! Und tatsächlich - nach 1 Stunde geht es mir besser.

Ohne Namen (19.04.2020): Ich habe genau die im Beitrag erwähnte Erfahrung mit Herzrasen gemacht. Mir wurden auch genau die gleichen Medikamente verordnet. Das hat auf jeden Fall dazu geführt, dass ich jetzt nicht mehr bei jedem schnelleren Herzschlag in Panik gerate, sondern mich Dank Bisoprolol, Candesartan und Eliquis als abgesichert empfinde.

Peter L. aus Mittenwald (14.04.2020): Ich habe den zu hohen Puls, verursacht durch Vorhofflimmern, mit dem Medikamenten-Mix "Candesartan-Bisoprolol" gut in den Griff bekommen.

Franz-Josef B. aus Bocholt (30.03.2020): Ich habe immer wieder ,vor allen Dingen morgens einen Ruhepuls von 92- 107, obwohl ich nach einem Herzinfarkt im Jahre 2018 ASS 100 und den Betablocker Bisoprolol nehme. Jetzt habe ich Angst, dass da was Schlimmes hintersteckt?

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Rosima aus Solms (26.03.2020): Eigentlich sind die Informationen sehr gut, doch bei mir ist alles abgeklärt, nur der Puls geht schnell hoch. Ich versuche zudem fast täglich auf einem Trainer mit einem Puls, der nicht höher als 110 geht. Doch im Alltag spüre ich immer wieder schnell, dass der Puls hoch geht, z.B., wenn ich eine ganze leichte Steigung hoch gehe oder etwas nicht Leichtes trage. Was könnte ich noch dagegen tun? Ich bin ansonsten physisch und psychisch sehr gesund und nehme keine Medikamente.

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Klaudia B. aus Hamburg (22.03.2020): Hallo bin 40 jahre alt mache mir Sorgen habe einen Puls von morgen an wenn ich aufstehe über 90 ich war beim Hausarzt hatt ein Kurzzeit-Ekg gemacht und meinte währe alles in ordnung aber das ist doch nicht normal auch beim schlafen der puls über 90 ist oder? Bitte um eine Antwort

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Gerda W. aus Elgersburg (11.03.2020): Habe seit kurzem in den frühen Morgenstunden starken,harten Herzschlag,Puls und Blutdruck sind relativ normal zwischen 100/70 un 130/80 Puls um die 70.Nehme Concor 5 plus. Die morgendlichen Attacken sind belastend.Muss ich mir Sorgen machen? Alter: 81 Jahre

Ana W. aus Berlin (26.02.2020): Sehr beruhigend nachlesen zu können, was man dabei tun soll, kann.

Joana aus Erfurt (26.02.2020): Was bedeutet wenn Man ein Puls 150 hat? Wie hoch darf dass Puls sein bei Belastung?

Hans Georg R. (23.02.2020): Bin Mitglied der Herzstiftung und sehr zufrieden.

B. G. aus Mömlingen (23.02.2020): Mein Mann sagt das wäre normal wenn das Herz ab und zu mal aussetzt. Aber ich glaube ihm wohl nicht. Und dass ich 120 Puls hatte und richtig Angst, die Bauchschlagader bebte fest das geht schon wieder vorbei, sagt mein Mann. Bin über 60 wohne.

B. aus Salzgitter Lebenstedt (14.02.2020): Danke jetzt weiß ich was ich zutun habe. Danke für die verschiedenen Informationen.

Eva aus Bodensee (06.02.2020): Ich hatte vor bald 5 Jahren wegen VHF eine Ablation in der Isar-Herz-Klinik, München. Bis dato keinerlei Probleme und auch keine Medikamenteneinnahme notwendig. Allerdings bekam ich im letzten Jahr 2 x plötzliches Herzrasen tagsüber, bis auf 200 . Aber der Puls ging nach ca. 30-45 Minuten auf Normalwert runter. Ich war beim Arzt, 1 x sogar im Krankenhaus als Notall, aber der Sinusrythmus war i. O. In der Klinik,in der ich abladiert wurde hatte ich auch ein Gespräch mit dem Arzt der mich damals operiert hatte. Den Grund des hohen Puls konnte man sich nicht erklären, es könnte auch ein Virus gewesen sein, den ich 2 x im letzten Jahr hatte. Ich bekam einen Evend-Recorder für 2 Monate, aber es ergab keine Auffälligkeiten. Ich weiss nun nicht, ob ich VHF hatte oder nicht. Aber ich habe einfach Angst . Die sitzt im Hintergrund im Kopf. Bin etwas unmutig geworden was ich nach der Ablation vor 5 Jahren nicht war. Mein Blutdruck ist immer niedrig, ich strampel auf dem Ergometer so gut es geht bis Puls 100. laufe viel und trinke nie Alkohol. Im Krankenhaus wurde mir empfohlen, Flecainid und Xeralto zu nehmen, einfach so, obwohl kein VHF bestand. Das irritiert mich.

Jeannine A. aus Pratteln (05.02.2020): Am 10. 12.2019 wurde bei mir eine Pulmonalvenenisolation gemacht.Nun messe ich des öfters einen zu hohen Puls: 85-95.Nach einem 24 stündigen EKG ein paar Tage nach der OP, war aber kein Flimmern mehr sichtbar.Mein nächster Konntrolltermin ist erst in 5 Wochen.Soll ich vorher mich beim Kardiologe melden?

Steffen K. aus Wolfen (30.01.2020): Bei mir entstand immer extremes Herzrasen... (Druck am Hals mit Gefühl wie erbrechen.. Was mir selbst geholfen hat und wo ich selbst drauf gekommen bin ist: Zuerst in die hocke gehehen, Luft anhalten und dann plötzliches aufstehen.. Das Herz bleibt kurz stehen, es wird schwarz vor Augen und das Herz fängt langsam wieder an zu schlagen.. Beim aufstehen richtig festhalten weil kuze Zeit keine Kontrolle.. Leider passierte es immer wo ich aufhören wollte mit rauchen.. Hatte jetzt 2 herzanfälle und danach gleich herzop (Loch)

Margit S. aus Düsseldorf (11.01.2020): Ich hatte seit Anfang Oktober 2019 zweimal Vorhofflimmern,was unter Elektroschock reguliert wurde; seit Dezember nehme ich jetzt Xarelto 20mg und Beta blocker 27,3 mg. Bin kein Risikopatient (170/61 kg, bewege mich viel und gerne, rauche nicht, trinke kaum Alkohol, seit dem 1.Vorhofflimmern überhaupt nichts mehr,hatte immer niedrigen Blutdruck (max.107). Seit 3 Wochen nehme ich die Medikamente und hatte wider Erwarten keinen niedrigen Blutdruck sondern immer 116-120/70-85 und Puls zwischen 56-70). Seit 2 Tagen habe ich einen unruhigen Puls (90-103), fühle mich aber mich schlecht. Nehme jetzt die Nr.5 u.7 Schüssler salze Salze. Mein ZA wird mir Ende Februar 2 Zähne ziehen (KnoChen abbas u.Entzündung. Dann das der Grund für mein Vorhofflimmern sein und muss ich noch einmal in die Klinik, obwohl ich Xarelto nehme, der Blutdruck normal ist und ich mich nicht schlecht fühle?

Christoph aus Hannover (06.01.2020): Mein Puls ist meist 95-100, habe schweissausbrüche. Habe viel Stress. Bin an Prostatakrebs erkrankt u nehme Eligard. Gibt es einen Zusammenhang?

Georgina W. aus Darmstadt (31.12.2019): Mich würde interessieren weshalb ich im liegen einen Puls von 54 und in dem Moment in dem ich aufstehe einen Puls von 130 habe. Oft morgens aus dem Schlaf gerissen immer gegen 4.00 Uhr mit Herzrasen. Oder bei Anstrengung...oft ist mir schwindelig ich werde ganz müde und zack geht es los. Schilddrüse ist o.k. Meine Kardiologen haben auf jedem LZEKG gesagt Tachykardie im Tagesgeschehen Was absolut nicht korrekt ist da ich nachts KEIN Tagesgeschehen habe. Dieses Jahr haben sich die Beschwerden so verstärkt,dass ich weder Rad fahren kann noch schneller gehen. Und ich war gut trainiert. Habe einen Typ1 Diabetes und eine Amyloidose. Nach einer schweren Infektion im März ist dies so dramatisch dass ich nicht mehr auf die Beine kommen. Welche Infektion es war oder noch ist weiß ich nicht hatte 3 Wochen 38,7 Fieber und habe immer wieder Fieberschübe. Nachtschweiß seit Monaten. Man hat mich in die Uniklinik überwiesen, jedoch habe ich weder einen Therapievorschlag noch ähnliches vorgeschlagen bekommen. Obwohl mehrfach Pulsfrequenzen bis 220 auf den EKGs aufgezeichnet wurden. Ich verliere Gewicht obwohl ich ohnehin untergewichtig bin. 169cm 49kg. Kein Durchfall kein Erbrechen, keine Bewegung mehr, da mir die Kraft fehlt. Bei der kleinsten Anstrengung stolpert mein Herz was oft in Herzrasen mündet welches gleichzeitig stolpert wobei man sagt es sei ein regelmässiger Puls ich spüre jedoch die Extraschläge. Ich bin sehr verzweifelt, weil niemand den Dingen auf den Grund geht. Ich bin 46 Jahre habe nie geraucht und immer Sport gemacht.

Anja G. aus Dettenheim (22.12.2019): Am letzten Montag, den 19.12.2019 hatte ich mittags in Ruhe 2x einen kurz Stich in der Herzgegend, dann kam Herzrasen dazu. Ich habe den Blutdruck gemessen und er lag bei 147/109. Ich begab mich zu meinem Hausarzt, dort wurde alle 15 Minuten der Blutdruck gemessen. Ein EKG wurde auch gemacht, darüber wurde mir nichts gesagt. Nach 2 Hüben Nitro ging der Blutdruck langsam von 170/112 wieder runter. Der Doktor meinte, es wäre besser, jedoch nicht gut. 3x täglich solle ich jetzt Blutdruck messen und meine Blutdrucktabletten verdoppeln. Ich nehme nun seit Montag anstatt 16mg 32mg. Die letzten Tage trat kein Herzrasen mehr auf, der Puls ist trotzdem erhöht und öfter auch der untere Wert vom Blutdruck.

Silvia K. aus Koblenz (21.12.2019): Vielen Dank für diese guten Informationen! Meine Mutter 93 jährig hat ab heute morgen steigende Pulswerte.

Jascho P. aus Barssel (18.12.2019): Ich habe seit Tagen immer plötzlich Auftretenten Ruhepuls bis 165. Blutdruck nicht zu überhöht dazu Schwindel und teils eingeschlagene Bein rechts und Übelkeit. Bin momentan im Krankenhaus Westerstede mit Langzeit EKG bis jetzt keine weiteren Befunde. Ich verstehe nicht was das in meinem Körper ist und bin sehr verunsichert.

Claudia F. aus Stuttgart (15.12.2019): Ich habe seit 2 Tagen einen Puls um die 100. War besorgt, obwohl Blutdruck normal ist. Nun habe ich aber gelesen, dass meine derzeitige Erkältung wohl die Ursache ist. Auf dem Weg der Besserung, bin ich jetzt beruhigt.(Nach erlittenen Herzinfarkt, wird man hellhörig) Als Miglied bin ich ein grosser Fan der Herz Stiftung. Vielen Dank.

S. aus Berlin (27.11.2019): Ich hatte auch schon schnellen Puls, allerdings unter Einnahme von Blutdruck Tablette, was aber selten ist. Daher fand ich den Beitrag interessant.

Elfriede M. aus Köttmannsdorf (15.11.2019): Der Inhalt ist sehr aufschlussreich, vielen Dank.

Gomes De S. aus Traismauer, Österreich (12.11.2019): Ich hätte vor ei neigen Monaten einer Kardiovaskulär, mit 180 Bluthochdruck. Bin ins Landesklinikum St. Pölten gelandet und nach 2 Stunden nach Hause geschickt worden. Die Ärztin sagte ist alles in Ordnung mit meinem Herz, ist aber nicht! Ich habe immer noch höhe Puls und über 140 Blutdruck im Ruhstand... Ist das normal.

Karin B. aus Bad Langensalza (08.11.2019): Ich habe öfters einen hohen Puls, auch in der Nacht und auch ohne Anstrengung. Ich bin 2x am Herzen ablatiert und mache mir nun Sorgen. EKG und Ultraschall waren ohne Befund.

Brigitte Z. aus Emmendingen (24.10.2019): Ich selber, hatte vor 4 Tagen Nachts leichte Schmerzen auf dem Brustkorb, habe dann am nächsten Tag 2 Tage lang meinen Blutdruck kontrolliert, musste feststellen, dass ich immer hohen Blutdruck und hohen Puls hatte über 100, am 3. Tag ging ich Morgens zu meinem Hausartz, da es mir nicht gut ging. Habe sofort ein EKG bekommen und der Arzt griff zum Telefon- Notarzt mit Blaulicht brachten mich ins Krankenhaus, dies rettete mir mein Leben, ich bin diesem Arzt sehr Dankbar. Muss jetzt Blutverdünner nehmen. Habe allerdings über längere Zeit vorher wegen Hyperhydrose Vagantin genommen, ich weis nicht, ob das Herzrasen und der Höhe Puls davon kam? Bin 74 Jahre alt habe 6 Kinder. Danke Dr. Hörscher

Ohne Namen (15.10.2019): Habe heute das erste Mal Vorhofflimmern mit einem sehr hohen Puls zB. 142. das ist für mich ungewöhnlich, da sonst der erste/zweite Blutdruckwert sonst wesentlich höher sind. Dann kann ich mit Nitro arbeiten RD

Margit S. aus St. Ingbert (14.10.2019): Ich habe ständig einen hohen Puls, ca. 120, aber kein Herzrasen und kein Stress. Woran kann das liegen?

Jürgen aus B. (10.10.2019): Diese Information hat mich um einiges schlauer gemacht.

AK aus Frankfurt (08.10.2019): Vielen Dank für die tolle Information.

Wolfgang B. aus Philippsburg (07.10.2019): Habe niederen Blutdruck, obere Werte und erhöhten Puls über Hundert, Blutdruck ca. 100/112

Anja aus Osnabrück (29.09.2019): Mein Puls ist immer 3stellig. Wie kommt das? Obwohl mein Blutdruck eigentlich ganz normal ist.

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Rene L. aus Heiden (29.09.2019): Hallo ich habe seid Monaten Kopfschmerzen und Schwindel Anfälle zudem Diabetes seid zwei Wochen. Mein puls liegt 100/113 seid Wochen. Im Krankenhaus wollten sie MRT machen leider lag ich eine Woche im KH. Und es wurde nichts gemacht. Weil das MRT besetzt ist, habe ich mich selbst entlassen. Was kann ich machen. Habe noch Asmahb. Bandscheiben Vorfall Osteoporose. Ich nehme schon Tabletten gegen zu hohen Blutdruck und Diabetes.

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Joyce aus Paderborn (21.09.2019): Hallo ich bin 14 Jahre alt und habe sehr dolle Herzrasen (100-165). Dies war in letzter Zeit regelmäßig. Ich messe 3 mal am Tag. Zudem habe ich sehr viel Stress und Haarausfall. Können sie mir helfen denn ich weiß nicht ob das normal sein kann.

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Waltraud W. aus Leipzig (12.09.2019): Die Hinweise waren sehr gut. Ich habe einen Puls von 140? Wobei der Blutdruck 112/80 ist. Ich bin 70 Jahre/weiblich und fühle mich normal wohl. Ich nehme sei kurzem täglich Luciana Blutverdünner ein.

Neumann N. aus Ravensburg (03.09.2019): Ich habe nachts einen puls bei ca. 50 und tagsüber wenn ich zb. Staubsauge oder in den Keller gehe die Wäsche hole habe ich einen Puls von über 130. Dazu rast mein Herz wie verrückt. Es ist sehr unangenehm. War auch schon beim Hausarzt. Mit Medikamenten ist es auch nicht besser. Was soll ich tun? Es macht mir Angst.

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Gabriela M. aus Viereth- Trunstadt (28.08.2019): Habe seit Juni 2017 einen Herzschrittmacher, wegen Herzrhythmusstörungen. Seit geraumer Zeit bemerkte ich, das mein Herz immer noch unregelmäßig schlägt, diesmal zu schnell, dies wurde auch bei der letzten Auslesung des Schrittmachers festgestellt. Muss ich mir Gedanken machen?

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Gabriela aus Aachen (04.08.2019): Sehr gut erklärt! Das war auch für mich neu, trotz meines Vorhofflimmerns und entsprechender Behandlung hat mir dies noch kein Arzt gesagt. Danke

Blümel aus Rodgau (27.07.2019): Habe einen hohen Puls, nehme Betablocker, alles schon untersucht worden. Langzeit EKG, normales EKG, Ultraschall am Herzen, nichts gefunden. Habe Unterfunktion und Hashimoto, nehme 115 L-Thyroxin, was könnte es sein?

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Dennis aus Bonn (23.07.2019): Habe ab und zu Aufstoßen mit einem brennenden Gefühl in der Brust und erschwertes Atmen und Hitzeschübe. Geht das auch alleine wieder weg? Puls zu der Zeit liegt bei 120, Sättigung bei 95-96. Sollte man sich Sorgen machen? Und nächstes Mal den Rettungsdienst anrufen?

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Ewald S. aus Amberg (22.07.2019): Mein Ruhepuls ist zu hoch. Messung von heute um 8:30 Uhr: 125/84/131. Damit verbinde ich auch das starke Schwitzen tagsüber und auch nachts, aber hauptsächlich am Kopf. Ich bin Diabetiker Typ 1 seit 30 Jahren und sehr adipös, 140kg. Zusätzlich nehme ich noch Citalopram 40mg,Modafinil 100mg und Trazodon 250mg ein.

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Tanja aus Düsseldorf (20.07.2019): Sehr informativ. Werde mich nächste Woche zum Arzt begeben.

Bernd O. aus Konstanz (07.07.2019): In welchem zeitlichen Abstand darf eine Elektrokardivision wiederholt werden?

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Barbara K. (27.06.2019): Wenn der Puls nur kurzzeitig in die Höhe geht, ist es schwierig, an ein aussagekräftiges EKG zu kommen.Es gibt ein Gerät, mit dem man selbst ein EKG machen kann, das mit einer App auf dem Handy funktioniert, das auch sofort an den behandelnden Arzt gesendet werden kann.

Volkard S. aus Eberstadt (21.06.2019): Sehr verständlich - vielen Dank.

Gabriele S. aus Stroheim (21.06.2019): Ich habe Lungenhochdruck, Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz - meistens aber niedrigen Blutdruck und Pulsfrequenz - trotz Medikamenten in der Nacht erhöhten Puls.Vielleicht zu viel Koffein tagsüber konsumiert.

Rolf S. aus Freiburg im Breisgau (20.06.2019): Vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag. Ich leide seit längerer Zeit an Vorhofflimmern und einem Puls zwischen 120 und 160/min. Gegen Vorhofflimmern nehme ich täglich, morgens und abends jeweils Verapamil 120mg und gegen den hohen Puls drei mal wöchentlich Digimerck minor 0,07mg. Damit komme ich sehr gut zurecht und kann den Alltag meistern.

Siegfried H. aus Rutesheim (14.06.2019): Wie schnell kann der Puls rasen, bis es gefährlich wird?

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Doris N. (13.06.2019): Der Bericht war für mich beruhigend zu lesen. Genauso wie es beschrieben wurde bin ich auch davon betroffen. Der Harndrang ist teilweise sehr unangenehm. Puls 140- 160 einfach so .

Gabi B. aus Daleiden (05.06.2019): Hallo! Ich selbst bin Dialyse-Patientin und leide an Vorhofflimmern mit zeitweise hohem Puls. Es ist sehr unangenehm. Ich hoffe mein Nephrologe verschreibt mir bald einen Blocker.

Angelika B. aus Köln (31.05.2019): Ich habe einen Puls bis 135 bei niedrigem Blutdruck hatte 2x Langzeit EKG für 24 Stunden, aber nichts festgestellt, meistens in der Nacht, aber auch schon mal bei der Arbeit ohne Anstrengung. Ich nehme Herzmedikamente, habe auch 3 Stents am Herzen und große Angst. Ich gehe regelmäßig zum Kardiologen. Immer, wenn ich beim Arzt war, denkt er wohl, ich spinne?

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Monika A. aus Bochum (31.05.2019): Ich habe in november 2018 einen Herzschrittmacher wegen Rhythmusstörungen mit Vorhofflimmern bekommen und seit einigen Tagen einen puls von 99,ist das normal?

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Heinz M. aus Marl (20.05.2019): 110/62 mmHg, Puls 164, ohne Schmerzen im Brustbereich, aber sehr beängstigend, da Bewusstseinsstörung vermutet wird. Nach ca. 30 Sek. wieder normaler Blutdruck und Puls. EKG (auch Belastungs-EKG) vor ungefähr einer Woche nicht auffällig. Morgens häufiges Harnlassen, etwa halbstündig. Am späten Vormittag wieder normalisiertes Harnlassen. Duodart-Einnahme täglich.

Elisabeth S. aus Duisburg (23.04.2019): Habe seit Jahren Vorhofflimmern (alle 14 Tage für ca. 7 Tage). Meine Beschwerden während des Vorhofflimmerns sind Leistungsschwäche, Schwäche in Beinen und Armen. Seit 3 Wochen hört das Vorhofflimmern überhaupt nicht mehr auf. Dabei fühle ich mich schlapp und müde. Mein Blutdruck schwankt ständig von hoch zu niedrig und mein Puls geht gegen Abend auf 123 (ohne Anstrengung). Nehme Blutdrucktabletten und Marcumar. Muss ich mir Sorgen machen? Mein Hausarzt und der Kardiologe unternehmen nichts.

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L. aus Neunkirchen (17.04.2019): Diese Infos haben mir sehr geholfen. Werde mir mal wieder einen Termin bei meinem Herzspezialisten machen. Vielen Dank!

Kerstin L. (11.04.2019): Ich habe seit der Geburt einen hohen Puls. Vor ca. 11 Jahren wurde durch ein Langzeit-EKG eine ventrikuläre Tachykardie in den frühen Morgenstunden festgestellt. Ich hatte einen Puls im Schlaf von 187. Bei mir wurde das WPW-Syndrom diagnostiziert. Das heißt, ich habe mehrere Leitungsbahnen am Herz. Nehme seitdem Betablocker, um den Puls zu senken. Ablation kommt nicht in Frage, da die Bahnen zu nah aneinander liegen und ich dann Schrittmacher-Patient werde, wenn es schiefgeht. Bin 41 Jahre, 154 cm und wiege 43 kg.

Gerhard B. aus Hagen (31.03.2019): Hallo, ich bin 70 Jahre alt und hatte lange Zeit einen hohen Puls von 120-130. Mein Hausarzt verschrieb mit Digimed 0,07. Der Pulsschlag reduzierte sich auf teilweise unter 90, aber im Internet liest man über eine erhöhte Sterblichkeit durch Digitalis. Ich habe jetzt offensichtlich die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wie soll ich mich entscheiden?

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Andrea N. aus Schenefeld (28.03.2019): Ich habe schon seit längerer Zeit nachts Harndrang. Werde durchschnittlich so 3-4 Mal die Nacht wach. Ich trinke schon ab 18 Uhr nichts mehr. Nützt aber nichts. Zusätzlich habe ich Herzrasen, so als wenn mein Herz außerhalb des Körpers schlägt. Mein ganzer Körper pulsiert dann immer und ich schwitze stark. Fast schon Fieber. Ich habe vor 2 Nächten ein Gerät gehabt vom Arzt, um mein Schnarchen zu prüfen. Dabei kam heraus, dass mein Ruhe-/Schlaf-Herzschlag bei 141 lag. Ich bin 46 Jahre, mache keinen Sport, wiege 52 Kilo und habe ansonsten immer einen sehr niedrigen Blutdruck. Doch jedes Mal, wenn mein Herz so rast, bekomme ich echt Angst. Termine beim Arzt, Wartezeit bis zu 2 Monate, um ein Langzeit-EKG zu bekommen. Mein Arzt sagt, wenn das wiederauftaucht, soll ich den Notarzt holen. Gibt es denn sowas. Mache mir echt Gedanken, sitze ganz ruhig auf dem Sofa und bekomme diese Schübe von Herzrasen.

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Margot W. aus Treffurt (15.03.2019): Ich hatte öfter hohen Puls in der Nacht. Meine Hausärztin gab mir eine Überweisung für ein Dauer-EKG zum 14.03.19. Mein Termin ist der 21.05.19. Im Bereich Eisenach. Das ist doch ein Witz?!

Ohne Namen (12.03.2019): Ich habe selbst Herzrasen erlebt. Ursache war Vorhofflimmern, große Verunsicherung.

Ohne Namen (08.03.2019): Ich war sehr in Sorge, ob ich es sehr ernst nehmen muss, dass mein Puls bei 104 liegt, obwohl ich im Bett bin. Glaube aber, mich hat dann eine Serie zu unerwartet mitgenommen. Sollte es morgen früh nicht weg sein, oder andere Symptome aufkommen, gehe ich zum Arzt. Höheren Puls habe ich mittlerweile öfters, mal genauer beobachten!

Martina aus Wolmirstedt (07.03.2019): Ich leide seit 2014 an Pulsfrequenzen zwischen 88-130, dabei ist 88 ganz selten. Mir wurden Betablocker verordnet, die ich aber wegen meines Bronchialasthmas gar nicht nehmen darf. Seit einigen Wochen ist auch mein Kaliumspiegel viel zu niedrig und mein Entzündungswert permanent zu hoch. Aber eine Abklärung findet leider nicht statt.

Hella D. aus Bestwig (17.02.2019): Ich habe einen normalen Blutdruck. Mein Puls ist 99. Mir ist heiß, aber ich habe kein Fieber, aber Kopfschmerzen. Ich nehme Paladon 2,6. Mal eine Tablette, bei starken Schmerzen 2 am Tag. Hängt das damit zusammen?

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Brunhilde R. aus Hagen (02.02.2019): Ich habe einen hohen Blutdruck, der durch Medikamente eingestellt ist.

Mitita aus Hamburg (31.01.2019): Ich habe seit 4 Tagen ein schnellen Puls,muss dazu sagen, ich treibe nicht regelmäßig Sport. Übrigens bin ich 26 Jahre alt, ich weiß nicht, was ich jetz machen soll, muss ich zu meinem Hausarzt?

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Eveline P. aus Mücke (24.01.2019): Ich bekomme nachts ca. zwischen 3 und 3.30 Uhr schnelles Herzrasen, wodurch ich aufwache. Ein Langzeit-EKG wurde angefertigt, aber wie es so ist, waren die Symptome zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden. Aber seit Januar d.J. schon an 4 Nächten in verschiedenen Zeitabständen. Bin regelmäßig beim Kardiologen. Kann aber nichts feststellen, was die Ursache ist. Ultraschall, LZ-EKG, Blutbild, Belastungs-EKG wurde alles schon angewendet. Was kann ich sonst noch tun? Bin auch sehr müde, sobald ich mich auf das Sofa lege schlafe ich recht schnell ein.

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Franziska aus Hochsauerlandkreis (01.01.2019): Was ist bei Herzrasen, wenn weder Vorhofflimmern/Vorhofflattern dahintersteckt (eventuell vorhanden - beides ausgeschlossen)? Therapie mit Amiodaron wurde erfolgreich begonnen, aber ohne Erklärung wieder abgesetzt.

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H. S. aus Berlin (16.12.2018): Ich habe dabei aber zu niedrigen Blutdruck, ohne Belastung, und nehme schon ASS, L-Thyrox, Clopidogrel, Simvastatin und BerotecN. Ich kann erst morgen zu meinem Hausarzt und möchte auf keinen Fall am Sonntag zur Notaufnahme!

Kurt E. aus Wiesbaden (14.12.2018): Guten Tag, habe gestern Ihre Sprechstunden-Antwort erhalten, deckt sich mit meinem Wissen und Verhalten. Muss eben, wenn die Anfälle kommen, Panik vermeiden. Ihre Einschätzung ist mir sehr hilfreich, herzlichen Dank. Schönen Gruß!

Beate K. aus Bad Bertrich (12.12.2018): Liebe Christine S. aus Salzachtal. Hatte 2013 schon meine Ablation und kann Ihnen aus meiner Erfahrung nur dazu raten. Sie können Ihre Lebensqualität wieder bekommen. Nur Mut.

Ulrike L. aus Reinbek (03.12.2018): Hatte auch seitdem ich eine Chemotherapie mache, ein paar Tage hohen Puls von bis zu 133. Ich weiß nicht, ob es von der Chemo kommt. Hat jemand Erfahrung? War beim Kardiologen EKG und Ultraschall. Habe Tabletten gegen zu hohen Puls bekommen, davon aber Rhythmusstörungen bekommen und die Tbl dann weggelassen. Im Moment ist alles wieder gut, aber die nächste Chemo kommt.

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Barbara S. - R. aus Jagel (03.12.2018): Ich nehme Tavor 0,5 und Opipramol 0,25 und sehe das nächtliche Herzrasen, den hohen Puls über 110, damit in Zusammenhang stehend.

Christa M. aus Sa-Anhalt (12.11.2018): Sehr informativ, aber es wird zwar über Vorhofflimmern geschrieben, aber z.B., was ist eine kardiopulmonale Stauung, kann es dadurch zu Vorhofflimmern kommen? Sind andere Ursachen außer einem hohen Puls möglich?

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Moser E. aus Welsberg (08.11.2018): Mein Herzrasen passiert hauptsächlich in der Nacht, wenn ich schlecht träume nur für ganz kurze Zeit, dann legt sich das wieder.

Christine S. aus Salzatal (16.10.2018): Ich leide seit 2 Jahren unter VHF, der Zustand nach einem bzw. während eines Anfalls ist beängstigend. Ich habe Todesangst vor einer Ablation per Herzkatheter und ich möchte auch das Xarelto loswerden, da ich auch blutverdünnende Nahrungsergänzung nehme (L-Argenin). Mein Kardiologe, hat mir noch die Flecainidacetat verordnet, diese sollte ich immer nehmen. Ich habe mich geweigert. Dann soll ich sie nur nehmen, wenn ich einen Anfall habe, aber bis jetzt brauchte ich sie nicht. Ich finde, man findet viele Leidensgenossen hier, aber viele sind aber auch viel tapferer als ich. Ich bin ein Angsthase. Der Bericht und die Kommentare helfen mir sehr, um mir etwas mehr Mut zu geben. Danke!

Birgit J. aus Brekendorf (08.10.2018): Die Informationen sind für meine Begriffe etwas zu allgemein. Ich leide seit einer schweren Herzoperation (Aortendissektion) vor zwei Jahren unter einer Rechtsherzinsuffizienz (die Mitralklappe schließt nicht mehr ganz richtig). Trotz Metoprolol (Betablocker) bekomme ich seit einem Jahr immer wieder Vorhofflimmeranfälle, die in Episoden mit Herzrasen (regelmäßige Schläge, aber 100 bis 120 pro Minute) übergehen. Dies ist sehr beängstigend. Normalerweise liegt mein Herzschlag bei 50 Schlägen. Meine Kardiologin hat mir natürlich zu Gerinnungshemmern/"Blutverdünnung" geraten. Das war ihr einziger Rat. Ich nehme allerdings "nur" blutverdünnende Nahrungsergänzungsmittel (Nattokinase), da ich eine berechtigte Angst vor Blutungen habe. Nach meiner Operation musste ich wegen Einblutungen noch zweimal unter Vollnarkose nachoperiert werden. Es war eine schlimme Zeit, und ich dachte, meine Wunde heilt gar nicht mehr. Dies geschah erst, als ein Arzt empfahl, den Heparintropf zu entfernen und ich dann auch tatsächlich darauf bestand, dass er entfernt wird. Mein Onkel, jahrelanger Marcumarpatient wegen Thrombosen, ist schließlich an Hirnblutungen gestorben. Niemand kann mir garantieren, dass ich mit Blutverdünnern tatsächlich besser davor bin und ich mir statt eines Schlaganfalls nicht eine Blutung im Gehirn zuziehe. So selten passiert das gar nicht. Und an den Herzrhythmusstörungen ändern diese Medikamente kein bisschen. Dennoch wird immer gesagt: Vorhofflimmern? So schlimm ist das nicht. Es gibt ja Xarelto und Co.

Erika D. aus Wuppertal (07.10.2018): Zum 2. Mal hatte ich dieses Herzrasen mit Puls von 130. Beim 1. Mal nahm ich nach Stunden 2,5 mg Bisoprolol, welches ich sonst nur morgens einnehme, extra und es half nach ca. einer 1/2 Stunde. Beim 2. Anfall vor 3 Tagen kam ein elendes Gefühl, ständiges Wasserlassen, Schwindel und Schwäche hinzu. Mein Hausarzt schrieb sofort ein EKG und schickte mich mit Krankenwagen in die Herzklinik. Dort angekommen war der Anfall aber schon vorbei. Trotzdem wurde ich stationär aufgenommen und nach 2 Tagen mit der Verordnung von Eliquis 5 mg und Multaq 400 wieder entlassen. Nach Studium der Beipackzettel und den Hinweisen auf die schwerwiegenden Nebenwirkungen, bin ich eigentlich nicht bereit, diese Medikamente zu nehmen. Ihr Beitrag und die Beiträge der vielen Betroffenen haben mir sehr geholfen, danke dafür.

S.B. aus Berlin (24.09.2018): Sehr hilfreicher Artikel. Nur schade das zu viele Ärzte, auch Kardiologen, einen nicht für voll nehmen und zu lapidar untersuchen und somit manchmal Herzkrankheiten wie Kammerflimmern zu spät erkannt werden. Hier sollte noch mal mit Infomaterial für alle Praxen aufgeklärt werden.

Gerhard B. aus Regensburg (13.09.2018): Ich (62) hatte vor ca. 2 Jahren einen Myokardinfarkt. Ihre Informationen sind für mich sehr, sehr hilfreich. Vielen Dank.

R. aus Landkreis Celle (07.09.2018): Bei mir war es Vorhofflimmern, wenn das Herz anfing zu rasen und vermehrtes Wasserlassen in kurzen Abständen. Meine letzte Episode Anfang August gestaltete sich anfangs genauso, hinzu kam Schwindel und Präsynkopen und starke Schlappheit und Unwohlsein, Flimmern vor den Augen. Die sofortige Einweisung ins HGZ BB mit ausführlicher Untersuchung und Implantation eines Zweikammer-HSM von Biotronik.

Jürgen-Robert L. aus Hermannsburg (05.09.2018): Wo finden Sie z. B. in der Nacht eine geeignete Praxis, die ein EKG anfertigen kann? Ich lebe auf einem Dorf. Nachts geht hier gar nichts. Also bleibt nur die Fahrt mit einem Krankenwagen zur nächsten Notaufnahme.

Klaus I. aus Laubenheim (04.09.2018): Ich habe es öfters. Hängt vielleicht auch mit Vorkammerflimmern und Herzrhythmusstörungen zusammen. Aber sonst habe ich noch Arthrose in der HWS, von Wirbel 2 bis 7. Dazu Torticollis spasmodicus , seit 1985, wurde 3 x operiert . 2 x in Canada 1987. Und 1 x in Günzburg von Prof. Richter. Erhalte zurzeit Xeomin, 300 Einheiten, Botox , alle 3 Monate hierfür. Nr. 103. Die Nr. 104 ist im Oktober fällig. Langzeitzucker liegt bei 5,7.

Erika aus Hilden (02.09.2018): Ein beruhigendes Gefühl, gut informiert zu sein.

Legler (30.08.2018): Die Info war für mich sehr interessant und, in der aktuellen Situation - einer erstmaligen Periode erhöhten Blutdrucks - hilfreich.

Norbert (30.08.2018): Für alle, die vor dem Problem stehen, ein EKG schreiben zu lassen, da sie nur kurzfristiges Herzrasen haben: Ich habe dies Problem mit einem mobilen EKG-Gerät für zu Hause gelöst, das mit einer App auf dem Smartphone gekoppelt wird. Sowohl die Herzklinik als auch mein Kardiologe sind mit den, über die App aufgezeichneten 12-Kanal-EKGs hoch zufrieden. Dies gibt mir die Sicherheit, dass eine richtige Diagnose gestellt werden kann, was ohne EKG unmöglich ist.

Burkhard B. aus Hannover (29.08.2018): Gute und verständliche Info. Derartige Hinweise und Erklärungen habe ich bisher von Kardiologen noch nicht gehört, obwohl ich wegen Vorhofflimmern seit 20 Jahren in Behandlung bin. Zustand nach mehrfachen Synkopen, Herzkathetern und Herz-OP, Aorta ascendens Aneurysmaersatz sowie Aorten- u. Mitralklappen-Rekonstruktion. Danke für die Info.

Ohne Namen (28.08.2018): Zum selbst Aufzeichnen der Rhythmusstörungen habe ich mir ein sehr kleines Gerät gekauft und zeichne bei Bedarf die Rhythmusstörungen per App über das Handy auf. Sonst ist es außerordentlich schwierig, auf die Schnelle ein EKG anfertigen zu lassen, meist sind die Rhythmusstörungen wieder verschwunden, bis man beim Arzt ist. So aber kann man sie auf dem Handy vorzeigen.

L. L. aus Erding (26.08.2018): Die Kommentare haben mich sehr beruhigt, denn ich bin, wie so viele, mit VHF seit einigen Jahren und ohne erkennbaren Grund geplagt und verunsichert. Habe vor 2 Tagen die ganze Nacht mit Herzrasen und dauerndem Wasserlassen sowie Schmerzen am Rücken in Herzhöhe verbracht. EKG am nächsten Morgen beim Hausarzt bestätigte ausnahmsweise sehr niedrigen Blutdruck (sonst ist er meist viel zu hoch trotz Einnahme von Bisoprolol und Lercanidipin sowie Xarelto) und immer noch VHF. Soll nun Lercanidipin weglassen. Hoffe nun von weiteren Attacken verschont zu werden, denn das ist sehr beängstigend. Der Arzt sagte nur, wenn ich mal 80 bin, wird das ein Dauerzustand sein. Schöne Aussichten!

Ingrid M. aus Waldems (26.08.2018): Ich habe nach Herzinfarkt einen Defi mit Einstellung 60/Min. Bei schnellen Puls nehme ich sofort Magnesium und der Puls wird wieder normal. Ich hatte vor 10 Jahren eine Herz-OP und habe Herzschwäche Ich denke, manchmal tritt der schnelle Puls auf, wenn ich nicht genug trinke.

Thomas R. aus Boizenburg (25.08.2018): Ich hatte mehrere Jahre plötzliches Herzrasen (Puls bis 180), auch nachts. Anfangs selten, später wöchentlich. Mit einem Ereignisrekorder wurde das EKG festgehalten und das so diagnostizierte WPW-Syndrom wurde erfolgreich mit Kathederablation in Schwerin behandelt. Seit 2 Jahren beschwerdefrei mit gleichmäßigem Puls.

Karola Z. aus Schwetzingen (25.08.2018): Ich fand Ihre Informationen sehr aufschlußreich und wertvoll für mich.

Dr. Uwe H. aus Berlin (25.08.2018): Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin selbst Arzt und habe in meiner langjährigen Tätigkeit eine Pulsbeschleunigung auf etwa 120 Schläge pro Minute (regelmäßig) erlebt, die auf eine Lungenarterienembolie zurückgeführt werden konnte. Ich habe das selbst 2015 erlebt, als mein Ruhepuls von einem Tag zum anderen von 70 auf 120 gestiegen war, ohne sonstige Beschwerden, also weder Brustschmerzen noch Atemnot.

Dr. W. D. aus Beindersheim (25.08.2018): Im Artikel stimmt das Beschriebene zu 100%.

Anita M. (25.08.2018): Nach einem Herzstillstand bekam ich einen Defibrillator eingesetzt. In den nachfolgenden Jahren stellte sich auch Vorhofflimmern ein. Dabei pendelten sich der Puls und der Blutdruck auf eine ähnliche Höhe von 130-150 ein. Bisher habe ich nichts unternommen, weil das Vorhofflimmern ja bekannt ist. Aber unangenehm ist dieser Zustand auf jeden Fall.

Gudula W. aus Bielefeld (24.08.2018): Ich hatte wiederholtes Herzrasen bei leichter körperlicher Anstrengung mit Engegefühl, Atemnot und Schmerzen im Brustbereich. Zusätzlich in Folge eine Sehstörung, die mich in eine Anschlussheilbehandlung bracht. Dort vor Ort hatte ich plötzlich, ohne Belastung, Schmerzen im Brustbereich, die nicht wieder verschwanden. Selbst dies war für den Arzt nicht ausreichend, um mich in ein Krankenhaus zu schicken. Ich kam nur dorthin auf eigenen Wunsch. Noch in der Nacht wurde ein Stent gesetzt. Ein Herzkranzgefäß war fast vollständig verschlossen. Ich verstehe nicht, dass man die Situation nicht früher erkannt hat. Für mich war immer klar, dass mein Herz unter Sauerstoffmangel litt. Möglicherweise waren die Warnsignale zu gering und wurden daher nicht ernst genommen.

A. K. aus Eckersdorf (24.08.2018): Ich hatte meine ersten - für mich spürbaren -, heftigen Herzrhythmusstörungen mit Vorhofflimmern im Krankenhaus nach einer Knie-OP (2011). Am gleichen Tag bekam ich abends bis in die Nacht nochmal Störungen mit Bluthochdruck und hohem Puls mit heftigem Harndrang. Ich hatte solche Angst, die Nacht nicht zu überstehen. Aber am nächsten Tag war alles vorbei und alle nötigen Untersuchungen wurden noch an Ort und Stelle gemacht. In der Zwischenzeit wurde 2 x ein Langzeit-EKG gemacht, wie erwartet, leider ohne Erfolg. Jetzt nach Jahren hatte ich während einer Reha (Juli 2018) früh nach dem Aufstehen heftiges Pulsstolpern. Beim EKG zeigte sich, dass Vorhofflimmern mit dabei ist. Die Ärztin hat gut reagiert und mir Bettruhe verordnet, eine Spritze zur Blutverdünnung und Tromcardin complex (2 x 2). Nun muss ich (leider wieder) auf einen Termin beim Kardiologen warten, bis es endgültig therapiert wird.

Kurt G. aus Freiburg im Breisgau (24.08.2018): Ich finde den Beitrag sehr informativ und aufklärend.

Eberhard K. aus Stadland (24.08.2018): Habe jetzt zum 3. Mal stark erhöhten Puls (zwischen 130 und 150) gehabt. In allen drei Fällen wurde er mit einer Elektrokardioversion stabilisiert. Seit ca. 8 Jahren Vorhofflimmern, Herzrhythmusstörungen und eine Herzleistung von 33%. Zeitgleiche Behandlung mit Marcumar. Jetzt Pradaxa.

Gerhard S. aus Villingen-Schwenningen (24.08.2018): Vor ca. 5 Jahren trat bei mir das Herzrasen bis zu einem Puls von 190 auf, 3-5 x pro Woche. Ein auslösendes Kriterium war nicht erkennbar. Untersuchungen in 2 Kliniken im Abstand von ca. 3 Jahren führten zu keinem Ergebnis. Nach beiden Untersuchungen erhielt ich die Empfehlung zu einer Ablation. Durch eigene Recherchen wurde eine HRV-Messung bei einer Internistin durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die Korrelation zwischen Sympatikus und Parasympatikus gestört war. Mit einem täglichen Atemtraining und einem Ö3-Gehirnjogging nach der Methode "Eggetsberger" bin ich seit einem Jahr nahezu beschwerdefrei.

S. aus Bamberg (24.08.2018): Hervorragende Informationen, zumal ich selbst immer Angst vor Vorhofflimmern habe.

Heinz Dieter S. aus Köln (24.08.2018): Habe ich nachts gehabt, 160 Puls um ein Uhr nachts. Bin dabei ein Langzeit-EKG zu machen. Bis dato ohne Befund.

Wilma A. aus Düsseldorf (24.08.2018): Ein guter Kommentar! Bei häufigem Auftreten von Herzrasen (evtl. Vorhofflimmern) unbedingt die Möglichkeit einer Ablation in Betracht ziehen. Ich habe diese bereits 2 x vornehmen lassen.

Ilona O. aus Fredersdorf-Vogelsdorf (24.08.2018): Ich bin 72 Jahre alt und ich hatte über lange Zeit unerkannt einen zu hohen Ruhepuls. Die Hausärztin hat das nicht ernst genommen und mir keine Überweisung zu meinem Kardiologen gegeben. Zwei in der Praxis erstellte EKGs am Tage reichten ihr aus. Sie behandelte meinen Bluthochdruck schon über mehrere Jahre. Eines Morgens trat ein plötzlicher Herzschmerz auf, der trotz Hinlegens und selbst beruhigen nicht weichen wollte. Die 112 selbst zu rufen, erforderte nach 20 Minuten eine Überwindung. Im Krankenwagen und im Krankenhaus wurden wirklich alle erforderlichen Untersuchungen vorgenommen. Ich sollte einen Betablocker bekommen. Da ich Post-Polio-Patientin bin (wer kennt schon das Post-Polio-Syndrom, manchmal nicht einmal Neurologen), steht dieses Medikament in meinem Notfallpass des Post-Polio-Verbandes für mich auf der Index-Liste, wie auch Muskelrelaxantien, Opioide und andere Medikamente. Man untersuchte und beobachtete auf der Kardiologie noch 8 Tage. Dann sollte ich eine Einwilligung für einen Betablocker unterschreiben. Der Erfolg stellte sich geradezu über Nacht ein. Jetzt geht es mir in dieser Hinsicht wieder richtig gut.

C. R. (24.08.2018): Habe selbst vereinzelt mit hohem Puls zu kämpfen. Er hält nicht so lange an, dass man direkt ein EKG schreiben könnte. Ist ein sehr unangenehmes Gefühl. Mir wurde Procoralan 5mg verordnet. Trotzdem taucht dieses Rasen immer mal wieder auf. Versuche den Puls durch Atemübungen wieder zur richtigen Frequenz zu bewegen.

Irm H. aus Spanien (24.08.2018): Ich wohne in einem kleinen Dorf auf Mallorca. Die Anzeichen von Herzrasen, noch im Bett und früh am Morgen, dazu sekundenlanges Aussetzen des Herzschlags und Rhythmusstörungen habe ich auch festgestellt und dann um einen Termin in Krankenhaus gebeten. Auf diesen muss ich 9 Wochen warten und kann kommenden Mittwoch dorthin gehen. Darum lese ich immer mit sehr großem Interesse Ihre Tipps, die ich auch anwende, um mich "über Wasser" zu halten. Freundliche Grüße aus Mallorca!

Hildegard L. aus Oberstenfeld (24.08.2018): Leide selbst unter den Symptomen und kann nur raten bei festgestelltem Vorhofflimmern einen Gerinnungshemmer zu nehmen. Ich selbst nehme Marcumar im Selbstmanagement und komme sehr gut damit zurecht. Danke für die umfangreichen und auch verständlichen Informationen.

R. aus Thailand (24.08.2018): Ja, auf jeden Fall eine gute Info. Bloß wenn das Ganze nachts passiert, ist oft kein Arzt oder EKG in der Nähe. Ich habe mir auf Anraten meines Arztes eine App auf mein Smartphone geladen. Kann jetzt jederzeit ein EKG vornehmen und ein eventuelles Vorhofflimmern erkennen. Sehr beruhigend das Ganze.

Ingrid K. aus Berlin (24.08.2018): Ich habe selbst Vorhofflimmern seit einigen Jahren, das ist leider auch nicht nach der Herzoperation weggegangen. Bekomme jetzt zusätzlich 3x Propafenon 150 mg.

Peter S. aus Grünwald (23.08.2018): Danke, ja, der Beitrag war hilfreich. Zwei Rückfragen: 1. Ich habe den Eindruck, dass ich nach Alkoholgenuss (mittelmäßig) mit großer Wahrscheinlichkeit Herzrasen bekomme. Kann das ein? 2. Hatte bei einer mehrtägigen Radtour entlang der Mosel Herzrasen. Hab mich aber gut gefühlt und bin in der Gruppe mitgefahren. Bei Belastung (leicht ansteigend) ging mein Puls sogar zurück. Können Sie mir das erklären. Danke für Ihre Informationen. Ich empfehle die Deutsche Herzstiftung regelmäßig weiter.

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

I. L. aus Westerwald (23.08.2018): DANKE - klar, verständlich und überaus weitreichend informiert. Ich bin selbst "Vorhofflimmer-Betroffene" und immer wieder dankbar, dass ich mir stetig die neuesten Informationen bei der Deutschen Herzstiftung abholen kann. Hier Mitglied zu sein, ist gleichwohl Hilfe und Bereicherung für mein Leben. Danke an alle Mitwirkenden und Ratgebenden.

Walter R. aus Horb (23.08.2018): Herzrasen tritt beim Radfahren auf, innerhalb kurzer Zeit springt mein Puls von ca. 105 auf 190. Nach knapp 10 Minuten gedrosselter Anstrengung, geht er wieder auf normal zurück und die Leistung kann wieder ganz normal gesteigert werden.

Edith G. aus Goldbach (23.08.2018): Jeder Patient mit einer Herzerkrankung sollte Mitglied der Deutschen Herzstiftung sein, denn hier bekommt man Informationen, welche so hilfreich sind, dass man sehr gut mit einer chronischen Beeinträchtigung des Herzens leben kann.

W. aus München (23.08.2018): Es soll auch gutartiges Herzrasen geben. Das war bei mir vor ca. 2 Jahren der Fall. Ich ließ das beim Arzt prüfen. Es wurde sogar ein MRT gemacht. Seit längerer Zeit trat das Herzrasen nicht mehr auf.

Corinna H. aus Salzgitter (23.08.2018): Mein Herzrasen ließ durch tägl. hohe Vitamin B12-Gabe nach. Obwohl Holo TC-Test vollkommen in Ordnung war. Aber um B12 Mangel feststellen zu können, bedarf es wohl noch eines spez. Urintests. Den hatte ich nicht. Außerdem mache ich nun tägl.1 Std. Ausdauersport. Ich bin nun im Alltag vollkommen ruhig und gelassen.

H. P. J. aus Stuttgart (23.08.2018): Habe auch die hier beschriebenen Symptome, inkl. Harndrang. Nehme seit 8 Monaten Flecainid mit Nebenwirkungen. Seiher nur seltene Herzrasen. Hat hier jemand Erfahrungen? Hat jemand Wechselwirkungen mit L-Thyroxin?

Jenny aus Heidenheim (23.08.2018): Hatte auch schon des Öfteren Herzrasen. Hoher Puls einfach so, aber lag dann bis maximal 130! Ich leide aber seit Jahren unter Panikattacken und Angststörungen. Hatte eine Zeitlang dann einen Betablocker, aber mein Blutdruck ist immer in Keller gefallen. Mein Kardiologe meinte, solang er wieder runtergeht nach einer Attacke, sieht er keinen Handlungsbedarf. Bin natürlich trotzdem sehr ängstlich deswegen.

Stefan H. aus Kronberg (23.08.2018): Ich hatte im Jahr 2017 mehrfach Herzrasen, begleitet von hohem Blutdruck und großer Atemnot. Kam mit dem Notarzt in die Uni-Klinik Mainz. Dort erhielt ich mehrere Bypässe. Gegen Abend steigt häufig mein Blutdruck, ohne Grund.

Gertrude T. aus Collenberg (23.08.2018): Ich habe konstantes Vorhofflimmern. Der Blutdruck ist oft niedrig, aber der Puls ist immer hoch. Eigenartigerweise fällt der Puls, wenn ich körperliche Arbeit mache, kein Arzt kann mir das erklären oder gar verstehen. Ich habe einen Schrittmacher und eine Ablation des AV-Knotens. Nehme Marcumar. Habe außerdem COPD Stufe 2, Niereninsuffizienz Stufe 2 und Schlafapnoe.

Curt aus Freiburg (23.08.2018): Hatte vor 4 Jahren (bin jetzt 72) für ca. 10-15 Minuten einen Puls von 160-168. Ein Besuch beim Arzt (war eh für diesen Tag geplant) führte zu einem EKG, welches aber ganz normal war. Im Übrigen messe ich mir täglich den Puls und den Blutdruck. War im halben Jahr davor völlig normal, auch keine Ausreiße. In Behandlung bei meinem Arzt war ich wegen etwas völlig anderem. Hatte absolut nichts mit dem Herz zu tun. Dennoch wies mein Arzt mich noch für den gleichen Tag in die Klinik ein. Nach Hause gekommen bin ich mit einem Stent. Ich gehe seitdem 2x jährlich zu einem Kardiologen und der ist mit mir völlig zufrieden. Also aufgepasst und bei Zeiten zum Arzt gehen!!!

M. S. (23.08.2018): Mir passiert das oft nachts, wenn ich nicht einschlafen kann. Dann fängt auf einmal mein Herz an, laut und schnell zu werden, wie Trommelschläge. Es beruhigt sich wieder nach etwa 30-40 Minuten.

Joachim J. H. aus Sprötau (23.08.2018): Die Tipps sind sehr informativ und lehrreich. Lese sie immer. Danke!

Dieter H. aus Wetzlar (23.08.2018): Für mich als Laien war die Beantwortung dieser Frage sehr verständlich.

Maximilian H. aus München (23.08.2018): Man lernt nie aus. Der Artikel beruhigt mich, denn Herzrasen mit, Gott sei Dank, Puls unter 100 habe ich hin und wieder bei Aufregung oder Anstrengung.

Heinz K. aus Köln (23.08.2018): Die häufigen Hinweise und Ratschläge zum Thema VHF, die im Newsletter der Herzstiftung immer wieder besprochen werden, finde ich hervorragend, erinnern sie uns doch immer wieder erneut an unsere Herzerkrankung und wie sie behandelt werden muss. Als betroffenes Mitglied kann ich deshalb die Mitgliedschaft in der Deutschen Herzstiftung empfehlen.

Anna O. aus Gummersbach (23.08.2018): Bin selbst betroffen, habe seit 2013 Vorhofflimmern, da ich mit Marcumar und Metoprolol gut eingestellt bin, kann mir nicht viel passieren. In der letzten Zeit habe ich fast täglich, aber ohne Beschwerden, Rhythmusstörungen, auch ist der Puls 70-80, Wasserlassen des Nachts auch 4-5 Mal, habe das alles mit der Hitze verbunden.

Eberhard S. aus Berlin (23.08.2018): Mir sagte mal ein Pferderenntrainer, ich solle bei Verdacht auf erhöhtem Puls und Lebensgefahrangst (dokumentiert auch durch einen zufällig mitgeführten und angelegten Blutdruckmesser mit Werten 190 zu 120 und einem Puls von 88, vorher immer um 60) mich sozusagen „unter den Schutz“ eines soeben durchs Ziel gerannten Galoppers begeben, ihn streicheln, möglichst an der Halsschlagader, wenn er dies denn zuließe, dann würde ich „ableiten“, was auch immer, und wieder normale Werte erzielen. Unsinn, dachte ich! Zwei Jahre später wurde „mein“ Pferd bei einem Rennen in Cagnes Sur Mer durch mit Zielfotobeweis geschlagen, einige hundert Euro waren futsch – der Puls raste, der Blutdruck stieg – und ich erinnerte mich an den Tipp. Verfluchte den Gaul nicht, streichelte ihn verlogend, beruhigend – zumindest hatte ich zwei Minuten später einen Blutdruck von 130/70 und Puls von 60.

Victor M. aus Volkach (23.08.2018): Wenn man aber nicht zu einem Arzt kann (nachts, auf dem Land) - was dann? Der diensthabende Arzt lässt nachts oft lange auf sich warten. Hilft ein Einkanal-EKG, was man zu Hause hat?

Antwort der Deutschen Herzstiftung: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Für Fragen zu diesem Thema können Sie am einfachsten die » Sprechstunde der Herzstiftung nutzen, da unsere Herzexperten an dieser Stelle keine Nachfragen beantworten können. Alles Gute und herzliche Grüße! Ihre Deutsche Herzstiftung

Karl-Heinz L. aus Bergheim (23.08.2018): Ich nehme blutdrucksenkende Mittel und stabilisiere damit meinen Blutdruck auf 110/62 bis 125/79. Aber mein Puls ist ohne Anstrengung oder Ängste zwischen 100-120. Dieses Problem ist nachhaltig nach meiner Klappenoperation (Aorta- und Mitralklappe) aufgetreten. Wegen meiner Rhythmusstörung oder Vorhofflimmern nehme ich Metoprolol, obwohl ich wegen diesen Störung im Krankenhaus schon zweimal behandelt wurde. Einmal mit einer Elektroschockbehandlung und das zweite Mal durch eine Katheterablation. Scheint wohl alles nicht funktioniert zu haben. Falithromtabletten nehme ich bereits seit vielen Jahren. Was kann ich noch unternehmen, denn über Jahre hinaus mit einem Puls von über 100 kann wohl nicht zielführend zu einer Genesung führen.

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Rolf B. aus Ahlen (23.08.2018): Hallo! Mein Puls ist immer sehr hoch. Selten unter 90, meistens um 100 Schläge. Bislang hat mir noch kein Kardiologe gesagt, warum und ob das ein ungutes Zeichen ist. Bei Belastung geht mein Puls auch schnell über 130.Leider ist aus dem Vorgestellten nicht ersichtlich, was ein ständig hoher Puls bedeuten kann und was der Patient sinnvollerweise unternehmen sollte. Einen Bluthochdruck habe ich nicht! Über eine Antwort, auch für andere Betroffene, würde ich mich freuen!

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Ohne Namen (23.08.2018): Bekomme Angst und Herzrasen auf der Autobahn.

Gerhard S. aus Nürnberg (23.08.2018): Rhythmusstörungen, die auf Vorhofflimmern hindeuten, kann man am Handgelenk ja relativ einfach spüren. Außerdem zeigt doch jedes moderne Blutdruckmessgerät Puls-Unregelmäßigkeiten an, die dann beim Arzt mit einem EKG näher untersucht werden sollten.

Erich B. - E. (23.08.2018): Mich weckte Herzrasen gelegentlich nachts auf, wobei die Obergrenze bei 115/min. lag. Durch konzentriertes Tiefatmen konnte ich die Frequenz auf ca. 95/min absenken. Nach 15-30 Minuten sprang die Frequenz in den Normalbereich zurück. Meistens jedoch war Herzrasen das Endprodukt von Herzrhythmusstörungen. Wenn das Rasen dann auftrat, wusste ich: bald ist es vorbei.

Hans W. aus Oberndorf (23.08.2018): War klar und verständlich erklärt!

Ulrike K. aus Illingen (23.08.2018): Ich habe immer wieder Probleme mit Herzrasen. Mein Kardiologe hat mich zur Untersuchung der Schilddrüse geschickt und daraufhin die Dosis meines Medikaments verringert. Was zur Folge hatte, dass sich diese Anfälle deutlich verringert haben.

Speranta (23.08.2018): Herzlichen Dank! Ich lese seit vielen Jahren die nützlichen Tipps!

Gerd P. aus Puchheim (23.08.2018): Seit ca. 10 Jahren habe ich vielleicht ein Dutzend Mal Vorhofflimmern, das nach kurzer Zeit vorübergeht. Ich nehme Bisoprolol, aber keinen Blutverdünner. Da ich viel Sport treibe und mich öfter verletze, habe ich darauf verzichtet. Mein Normalpuls liegt bei ca. 60-65. Mein Blutdruck bei ca. 120 -80, bzw. minimal abweichend. Für mich war das ein Zeichen, dass es nicht so schlimm sein kann. Bin ich leichtsinnig?

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Werner S. aus Wadern-Wadrill (23.08.2018): Ich habe mit Herzrasen und schnellem Puls, Gott sei Dank, nichts zu tun, dennoch war der Artikel für mich sehr lehrreich, vielen Dank.

Ohe Namen aus Osnabrück (23.08.2018): Hallo, ich habe das leider öfter. Ich rufe keinen Notarzt mehr an. Wenn der da ist, ist das Herzrasen wieder weg. In jungen Jahren hatte ich sehr viel Angst. Jetzt nicht mehr. Mein Herz ist gesund, und der Blutdruck super, Schuld kann evtl. ein Mitralklappenprolaps sein. Mir hilft tgl. 5 mg Bisoprolol. Das hält das Herz "in Schach"!

Arnhild S. aus Frankfurt (23.08.2018): Der Beitrag war sehr interessant, habe mich bezüglich eines EKGs während einer solchen Attacke in eine Arztpraxis begeben, EKG wurde geschrieben, im weiteren Verlauf Lixiana verordnet. Ging alles sehr schnell. Vorhofflimmern hat sich bei einem 7 Tage EKG nicht dargestellt.

Rudolf D. aus Oschatz (23.08.2018): So einen hohen Puls hatte ich noch nie (in Ruhe).

Ohne Namen (23.08.2018): Ich habe häufiger nachts Tachykardien, Puls bis 150, Blutdruck eher im niedrigen Bereich. Nach 2 Stunden und Wasserlassen ist der Spuk vorbei - keine Chance für Notarzt oder Krankenhaus. Ich habe mir eine App für mein iPhone zugelegt, damit einen Anfall aufgezeichnet und meinem Arzt vorgelegt. Der sah keinen Handlungsbedarf und ich bin ratlos.

Daniela Fermi H. aus Unterschleissheim (23.08.2018): Ich habe Vorhofflimmern seit 1/2 Jahren.

Günther N. aus Hamburg (23.08.2018): Sicher ist mein „Nein“ nicht ganz korrekt bzw. zu hart, aber was hier in der Antwort fehlt: Ab wann spricht man von einem zu schnellen Herzschlag in so einer Situation?

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Hermann N. aus Leverkusen (23.08.2018): Herzrasen (120 Schläge/Minute) bei mir 5 Monate nach Klappen-OP. Einlieferung ins Krankenhaus. Keine Normalisierung, auch unter Metoprolol nicht. Am Folgetag plötzliche Normalisierung. Ärzte waren ratlos; ich wurde entlassen. Seitdem (etwa zehn Monate) alles im Lot. Mein Kardiologe überprüft regelmäßig.

Erhard aus Berlin (23.08.2018): Habe selbst damit zu tun, habe Xarelto verschrieben bekommen.

Dr. Dieter S. aus Hohen Demzin (23.08.2018): Zuerst Vorhofflimmern, trotz der Medikamente geschwollene Fußgelenke mit mehrfach nächtlichen Wasserlassen, schließlich nach gefährlichem Herzstillstand 09/2016 Herzschrittmacher implantiert, seitdem sind die Beschwerden vorbei!

Helmut H. aus Leipzig (23.08.2018): Seit 2012 habe ich Vorhofflimmern. Mit guten Medikamenten kein Problem. Ich habe keinerlei Beschwerden. Bin regelmäßig in einem Herzprogramm meines Kardiologen in Beobachtung.

R. C. aus Franken (23.08.2018): Ich hatte nachts plötzlich 160 Puls und Herzrasen. Die Sanitäter haben mich ins Krankenhaus gebracht. Ein EKG und anschließendes Langzeit-EKG ergaben Vorhofflimmern. Jetzt nehme ich Eliquis und Betablocker und fühle mich gut. Mein Puls ist zwischen 60 und 75.

B. M. aus Oberstdorf (23.08.2018): Habe leider mit Puls über 150 noch eine längere Radeltour gemacht - war für mein Herz wohl nicht "besonders gut".

Abd El S. aus Pollgio (23.08.2018): Die Erklärung war perfekt und korrekt!

Uwe E. aus Hamburg (23.08.2018): Wunderbar, klar und verständlich - ich danke sehr.

Georg E. aus Berlin (23.08.2018): Ich bin selbst davon betroffen. Schnelles EKG war mir nicht möglich. Nun nehme ich Pradaxa und somit bin ich, so hoffe ich, von negativen Auswirkungen verschont.

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